Bewegung und Begegnung an der Elbe…
ein Gastartikel von Kim Possible

…so hieß zumindest das Motto unseres diesjährigen Stadtfestes. Nur dass man sich manchmal weniger bewegte und enger begegnete, als so manchem lieb war. Ist ja aber immer so. Kaum scheint die Sonne und Dresden feiert seinen Geburtstag, pilgern hunderttausende Besucher und Touristen die in die Innenstadt, um dies zu Feiern. Oder um sich von einer Fressbude zur Nächsten zu hangeln. Auf den Gedanken konnte man zumindest kommen, wenn die 5-köpfige Familie bewaffnet mit Eis in den verschiedensten Konsistenzen und Farben, Bratwurst, Heurakener (gefüllter Brotteig,die waren aber wirklich lecker!), Bier und Cocktail in der Hand entgegen schlenderte.

Und dann gabs ja noch den „Skandal“ – Stadtfest-Veranstalter Bernd Aust war nämlich (für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben und resistent einigen Unterhaltungsmedien gegenüber sind) DER Buhmann vom Stadtfest 2011. Er machte nämlich Auflagen, so war zum Beispiel bei allen Veranstaltungen und Partys um 2 Uhr Schicht im Schacht. Wegen Lärmschutz. Die Bowleparty fand deshalb nicht statt (hätte sich finanziell wohl nicht gelohnt) und auch der Elbsegler musste auf seine beliebten Partys verzichten. Andererseits gab es auch Veranstalter die sich mit den Auflagen arrangieren konnten. Allen kann man es eben nicht recht machen!

Es gab ja auch noch andere Angebote für junge Besucher. Zum Beispiel die Lichtprojektion am Georgentor von Intel. War sicher nur eine richtig gute Werbekampagne, aber immerhin waren die Top-Acts Moonbootica und Boris Dlugosch für die musikalische Unterhaltung verpflichtet worden. Rentner und Familien reagierten auf die wohltuenden elektronischen Bässe zwar mehr oder weniger irritiert, wir aber fanden es super. Ok, von der Lichtprojektion hatten wir uns vielleicht mehr erhofft, aber es war schon recht nett anzuschauen und noch viel netter anzuhören. Muss eben nicht immer eine Party sein!

Programmhighlight am frühen Samstagabend war die Dampferparade und die gleichzeitig aufsteigenden Heißluftballons. Sowohl von der Intel-Projektion und der Dampferparade machte Kenny Scholz ein Zeitraffervideo, welches ihr hier findet. Das Konzerthighlight des Dresdner Stadtfests war mit Sicherheit Cassandra Steen (gut, bei Veronika Fischer waren auch tausende Zuschauer auf dem Theaterplatz aber die lassen wir einfach mal außen vor), die mit ihrer tollen Ausstrahlung und Bühnenperformance bei den Dresdnern punktete.

Nicht nur das Partyprogramm wurde gekürzt, auch das Feuerwerk wurde von 2 Feuerwerken am Samstag- und Sonntagabend auf ein Abschlussfeuerwerk am Sonntag zusammengestaucht. Angeblich waren Feuerwehr und Einsatzkräfte besorgt, ein Feuerwerk am stark besuchten  Samstagabend hätte zu einer riskanten Menschenansammlung mit Massenpanik auf der Augustusbrücke führen können, es wird auch gemunkelt, dass ein Feuerwerk schlicht billiger ist als zwei. Ob man nun ein Feuerwerk oder zwei Feuerwerke auf EINEM Stadtfest braucht, daran scheiden sich ohnehin die Geister.

Wie auch immer, DDpix bekam die Sondergenehmigung, auf dem Hausmannsturm das Feuerwerk fotografieren zu dürfen. (Vielen Dank an René Jansen von FWK-ART für die Planung) 21.30 Uhr war Treff und im Schlepptau vom Wachmann ging es hoch hinaus auf die Aussichtsplattform. Von da aus hatte man einen wunderbaren Ausblick auf die Hofkirche und den Schlossplatz bis hinüber zum Königsufer, von wo aus das Feuerwerk gezündet wurde. 13 Minuten erleuchteten die Effekte die Dresdner Altstadt, nach dem großen Finale applaudierten die Besucher begeistert – die Marienbrücke, Augustusbrücke und Carolabrücke, sowie die Brühlsche Terrasse und beide Elbufer waren voll von Schaulustigen und Feuerwerk-Fans.

 
  • geographischer Breitengrad des Standpunktes: 51° 3’10.88″ N
  • geographischer Längengrad  des Standpunktes: 13°44’13.20″ E
  • Höhe über dem Meeresspiegel: 120 Meter
  • Datum zum Zeitpunkt der Aufnahme: 21.08.2011
  • Uhrzeit zum Zeitpunkt der Aufnahme: gegen 22:00 Uhr
  • Fotostandpunkt auf Google Maps anzeigen
  • Erreichbarkeit des Fotostandpunktes: Nur mit Ausnahmegenehmigung möglich!
 
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