Am vergangenen Samstag sollte das Wetter endlich mal wieder aufklaren. Die letzten Tage waren ja eher trist und grau, von Sommer keine Spur. Doch für Samstag sollte es laut Wettervorhersage anders kommen. Die Windvorhersagen versprachen auch nur Gutes und so stiegen Samstagmorgen endlich mal wieder die gern gesehenen Heißlugtballons im Ostragehege auf um leise über die Dächer der Stadt zu schweben. Auch bei uns passte alles, sodass Marcel wieder mit fuhr während Patrick dem Ballon am Boden verfolgte. Wir trafen uns mit Ballon-Sachsen gegen 5 Uhr morgens um gemeinsam mit anderen Passagieren den Ballon vorzubereiten. Alles verlief wie am Schnürchen sodass wir bereits gegen 5:40 Uhr mit dem Ballon abhoben.

Wie vorhergesagt, trieb der Wind uns direkt in Richtung Bahnhof Neustadt. Wir hatten also einen super Blick auf die von der aufgehenden Sonne angestrahlte Dresdner Altstadt. Da wir davon aber schon eine Menge Fotos haben, zeigen wir euch heute ein eher selten gesehenes Motiv. Es entstand ca. 15 Minuten nach dem Start als wir auf die Dresdner Elbschlößer zufuhren. Die Sonne war bereits hoch genug um das Elbtal auszuleuchten. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt einen super Blick in das Tal. Er reichte über das Schloß Albrechtsberg und das Blaue Wunder bis zum Fernsehturm und die Sächsische Schweiz. Durch das gesamte Bild schlängelt sich die Elbe um dann am Horizont zu verschwinden. Ein wunderschöner Anblick den wir natürlich sofort mit unserer Kamera festhielten.

Zum Start hatten wir unser Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM Objektiv drauf. Schnell erkannten wir aber, dass das für diese Fahrt eventuell zu wenig Brennweite sein könnte. Daher wechselten wir im Korb flink die Objektive. Bei diesem Foto kam daher unser Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM zum Einsatz. Mit diesem kann man sehr bequem fotografieren, zumal der Bildstabilisator auch eventuelle Wackler durch die vereinzelten Bewegungen des Ballonkorbes zuverlässig ausgleicht. Damit wir aber die Belichtungszeit noch kürzer wählen konnten, schraubten wir den ISO Wert vorsichtshalber auf 200. So gingen wir auf Nummer sicher, nicht doch etwas zu lange aus freier Hand zu belichten.

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Belichtung: 1/2000 Sekunden, ISO 200, Blende: f2.8, Brennweite: 85mm (Foto kaufen)

Die Fahrt führte uns dann noch über die Grundstraße sowie den Stadtteile Weißer Hirsch und Bühlau. In der nähe von Weißig suchte der Pilot dann langsam einen geeigneten Landeplatz. Da es um Weißig herum aber sehr viele Maisfelder gibt, mussten wir einige Landeversuche abbrechen und auf geeignete Felder warten. Dieses kam dann einige Minuten später, sodass der Ballon kurz hinter Weißig auf einer freien Wiese sanft aufsetzte. Eine weitere spannende Ballonfahrt ging zu Ende.

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