Feuerwerk fotografieren – Tipps & Tricks

von | Dez 26, 2016 | Fotowissen | 7 Kommentare

Seit 30.12.2016 Neu mit noch mehr Tipps, Beispielen und Informationen!

Nicht nur in der Silvesternacht, sondern das ganze Jahr hindurch, erleuchten Feuerwerke den Nachthimmel. Sei es zu Stadtfesten, Veranstaltungen, Jubiläumsfeiern oder an Silvester, ein Feuerwerk ist immer ein krönender Abschluss. Gern werden die farbenprächtigen Effekte am Himmel fotografisch festgehalten, doch nicht immer gelingen die Fotos so wie es vom Fotografen gewünscht ist.

Das Fotografieren von Feuerwerken ist eine künstlerische Herausforderung und wenn du die wichtigsten Dinge beachtest, kann dabei auch nichts mehr schiefgehen. In diesem Artikel möchten wir auf die Grundlagen der Feuerwerksfotografie eingehen und dir Tipps und Tricks geben, wie das Spektakel auch fotografisch ein voller Erfolg wird. Mit etwas Übung gelingen dir ziemlich schnell brauchbare Fotos.

Damit du die grundlegenden Dinge beim Fotografieren in der Nacht verstehst, empfehlen wir dir unseren umfangreichen Artikel zum Thema „Tipps und Tricks zur Nachtfotografie„. Dort gehen wir Schritt für Schritt auf die wichtigsten Dinge der Nachtfotografie ein. Dieser Feuerwerksfotografie Artikel baut dann auf diese Fakten auf. Solltest du also wenig Erfahrung beim Fotografieren mit wenig Licht haben, legen wir dir diesen Nachtfotografie Artikel ans Herz.

Hinter einem solchen blauen Balken befindet sich der Absatz noch einmal kurz zusammen gefasst. Die Fakten werden dort direkt auf den Punkt gebracht. So findest du auch wenn es schnell gehen soll die wichtigsten Fakten im Überblick.

Die wohl beste kostenfreie Sammlung an
Tipps & Tricks zum Thema Feuerwerksfotografie!

Checkkarte:

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Daher gibt es hier eine kleine Checkkarte von uns. Diese verdeutlicht dir an kleinen Bildchen, wie das Zusammenspiel zwischen ISO-Wert, Blende und Belichtungszeit funktioniert. Auf der anderen Seite findest du die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst. Diese Karte kannst du kaufen, damit du sie auf deinen Fototouren immer dabei hast. Sie ist nicht nur für die Nachtfotografie, sondern für alle Themengebiete bestens geeignet.

In erster Linie unterstützt du damit diesen Artikel und bedankst dich für die wohl möglich größte kostenlose Sammlung zu diesem fotografischen Themengebiet. Der Kauf ist daher als ein Dankeschön zu betrachten.

DIN A6 Checkkarte:

Preis: 4,95€ inkl. 19% MwSt
kostenloser Versand
Lieferzeit: 3-4 Werktage

Die Ausrüstung:

Die Kamera:

Wie bei allen Themengebieten in der Fotografie, gibt es auch für das Fotografieren von Feuerwerken einige Dinge die deine Kamera unbedingt unterstützen sollte. Bei deiner Kamera sollte die Möglichkeit bestehen, Blende, Verschlusszeit, den ISO-Wert sowie den Fokus manuell einstellen zu können. Nur so kannst du auf die jeweiligen Situationen die passenden Parameter anpassen. In der Regel meistert jede normale digitale Kamera solche Aufgaben, auf der sicheren Seite bist du allerdings mit einer digitalen Spiegelreflexkamera. Hier entscheidet dein Geldbeutel, für welche Preisklasse du dich entscheidest. Eine vergleichsweise günstiges Canon EOS 600D ist zum Beispiel immer eine gute Wahl, teurere Modelle wie die 60D oder sogar die 5D Mark III haben eine bessere Abbildungsleistung und dies merkt man dann zum Beispiel in der Qualität der Fotos. Gerade bei Nachtaufnahmen trennt sich schnell die Spreu vom Weizen was die Bildqualität angeht. Trotzdem liefert bereits die 600D sehr gute Ergebnisse. Auch die neuen Systemkameras sind zu empfehlen. Diese kommen ohne die von Spiegelreflexkameras bekannte Spiegeltechnik aus, ermöglichen es aber trotzdem, die Objektive für das jeweilige Themengebiet passend zu wechseln.

Sollte deine Kamera keine manuellen Einstellungen zulassen, kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Kamera bei jedem Foto das Bild neu scharfstellen möchte und das Auslösen so unnötig verzögert wird. Oder sie belichtet viel zu kurz und du bekommst nicht die volle Schönheit des Feuerwerkes aufs Foto. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten sind daher sehr wichtig.

Nutze für die Feuerwerksfotografie am besten eine Spiegelreflex,- oder Systemkamera welche manuelle Einstellungen wie Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert etc. zulässt.

Das Objektiv:

Beim Fotografieren von Feuerwerken wird ein größerer Weitwinkel benötigt, darum eignet sich zum Beispiel ein Teleobjektiv weniger als ein Weitwinkelobjektiv. Bei einem Teleobjektiv wird der Bildinhalt nah herangezoomt. Dies hat den Nachteil, dass du nicht das komplette Feuerwerk aufs Foto bekommst. Am besten sind Zoom Objektive geeignet, da du mit diesen schnell den Bildausschnitt ändern kannst um so auch mal Details aufzunehmen oder die umliegende Umgebung festzuhalten.

Für dass Fotografieren von Feuerwerken eignet sich beispielsweise ein 18-55mm Objektiv sehr gut. Unsere Erfahrungen haben aber gezeigt, dass es sehr schwer ist, die entgültige Effekthöhe eines Feuerwerkes vorher abzuschätzen. Meistens steht man viel zu nah dran und bekommt somit nicht alles aufs Foto. Daher gehst du mit einem Weitwinkelobjektiv auf jeden Fall auf Nummer sicher. Sollte das Feuerwerk auf dem Foto durch das Weitwinkelobjektiv etwas kleiner erscheinen, kannst du das Foto im nachhinein problemlos zuschneiden.

Foto oben rechts: Das Foto wurde beispielsweise mit einem 400mm Teleobjektiv gemacht. Denn der Fotostandpunkt befand sich mehrere Kilometer vom Feuerwerk entfernt. Für solche Aufnahmen benötigt man aber gutes Wetter mit einer klaren Sicht. Dann können auch Feuerwerksfotos aus großen Entfernungen durchaus reizvoll sein.

Um noch näher an das Feuerwerk heran zu kommen, benötigst du ein solches Ultraweitwinkel Objektiv. Mit der sehr kurzen Brennweite, schaffen es diese Objektive, einen Radius von fast 180° abzudecken. Damit bekommst du das Feuerwerk samt seinen Effekten in voller Größe auf das Bild und das bei einem vergleichsweise geringen Abstand. Beachte allerdings, das diese Objektive oftmals durch ihre kurze Brennweite eine Verzerrung in den Randbereichen aufweisen.

Bei uns kommt bei vielen Feuerwerken das Walimex Pro 14mm Objektiv zum Einsatz. Dieses Objektiv funktioniert zwar völlig manuell, es kann so aber sehr individuell und schnell eingestellt und verwendet werden. Mit den 14mm Brennweite bekommt man sehr viel Inhalt aufs Foto und dies auch bei hohen Effekten. Wenn wir nicht sicher sind, wie hoch das Feuerwerk sein wird und welche Brennweite sich am besten eignet. Schrauben wir meistens unser Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM Zoomobjektiv auf die Kamera. Damit kann man die Brennweite spontan sehr schnell ändern und so sich auf das jeweilige Feuerwerk einstellen.

Foto oben links: Dieses Foto wurde mit einem Weitwinkelobjektiv gemacht. Nur so war es uns möglich, das Feuerwerk und die Kirche in ihrer gesamten Höhe aufs Foto zu bekommen.

Für das Fotografieren von Feuerwerken eignen sich Weitwinkelobjektive mit einer Brennweite von 14mm bis 24mm besonders gut. Damit bekommst du die gesamte Größe eines Feuerwerks am besten auf das Foto.

Das Zubehör:

Das Stativ:

Wie auch bei der Nachtfotografie, musst du beim fotografieren von Feuerwerken mit wenig Licht auskommen, aus diesem Grund ist ein Stativ unabdingbar. Es ist sogar noch wichtiger als beim Fotografieren von Gebäuden bei Nacht. Denn durch die leuchtenden Effekte wird jeder Wackler sofort auf dem Foto sichtbar.

Da die meisten geeigneten Fotostandpunkte auf freiem Gelände liegen, gibt es keine Möglichkeit die Kamera irgendwo aufzulegen. Um Verwacklungen auf dem Bild zu vermeiden solltest du darum unbedingt ein Stativ nutzen. Ein Stativ ist für die Feuerwerksfotografie also auf jeden Fall Pflicht!

Das obere Foto zeigt deutlich, wie sich bereits kleinste Vibrationen auf das Foto übertragen. Denn die wellenförmigen Lichtspuren kommen von einem schwingenden Stativ. Je größer diese Schwingungen sind, umso stärker ist das Foto verwackelt.

Die meisten Stative bieten heutzutage eine Vielzahl an unterschiedlichen Funktionen. Du kannst zum Beispiel bei vielen Modellen die Mittelsäule ausklappen. Auch eine nützliches Wasserwaage zum ausrichten des Statives gehört bei vielen Anbietern heute schon zum Standard.

Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, lasse die Mittelsäule des Stativs eingefahren und fahre die Beine sowie die Mittelsäule nur soweit wie nötig aus, denn mit wachsender Länge wird die ganze Konstruktion instabiler. Es kommt oft vor, dass das Ausfahren der Mittelsäule bei Wind bereits leichte Bewegungen verursacht. Diese nur leichten Bewegungen reichen aus, um das Bild unscharf erscheinen zu lassen. In erster Linie zählt die richtige Perspektive. Mache also keine Kompromisse beim Motiv, weil du dein Stativ nicht weiter ausfahren möchtest. Fahre die Beine aber nicht unnötig weit aus, So sorgst du für bestmögliche Standfestigkeit.

Tipp: Besitzt dein Objektiv einen Bildstabilisator, empfehlen wir diesen beim Fotografieren mit einem Stativ zu deaktivieren. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das einige Bildstabilisatoren – obwohl die Kamera vollkommen ruhig steht, immer wieder versuchen etwas auszugleichen. Das Ergebnis ist ein vollkommen verschwommenes Bild. Um dieses Problem von Anfang an zu vermeiden, deaktiviere am besten den Bildstabilisator.

Der Fernauslöser:

Ein Fernauslöser zum Auslösen der Kamera ist ein super Hilfsmittel um Verwacklungen zu vermeiden. Denn es kommt oft schon beim Drücken des Auslösers zu kleineren Bewegungen, die am Ende für unscharfe Bilder sorgen. Wird zum Beispiel eine Belichtungsreihe erstellt, so kann man dies  über den Fernauslöser* steuern ohne die Kamera zu berühren. Ein leichtes Verschieben während der Einstellungsänderungen wird somit vermieden.

Gerade bei Feuerwerken ist eine solche Fernbedienung sehr zu empfehlen. Du kannst dem Feuerwerk gemütlich zusehen, während du bequem mit dem Auslöser in der Hand deine Fotos machst.

Moderne Kameras bieten auch die Möglichkeit, die Kamera per App auszulösen. Allerdings findet dies meistens mit einer kurzen Verzögerung statt. Gerade bei Feuerwerken, wo das auslösen der Kamera sehr genau stattfinden sollte ist dieses Problem sehr störend. Daher fotografieren wir bis heute mit dem guten alten Kabelfernauslöser.

Nutze auf jeden Fall ein Stativ sowie einen Fern,- bzw. Kabelauslöser für das Fotografieren von Feuerwerken. Nur so bekommst du verwacklungsfreie Fotos hin und kannst schnell und sicher deine Kamera auslösen.

Die richtigen Einstellungen:

Beim fotograferen von Feuerwerken kommt es zum größten Teil auf die richtigen Einstellungen an. Damit die Effekte gut zur Geltung kommen, solltest du die Belichtungszeit verlängern. Schnell werden die Fotos dabei aber überstrahlt. Die Stärke des Lichteinfalls auf den Sensor über eine längere Zeit kannst du mit Hilfe der Blende regulieren. In den folgenden Schritten zeigen wir dir, wie du die Kamera am besten für das nächste Feuerwerk einstellen musst damit die Fotos etwas werden.

ISO-Wert:

Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Hat man früher in der Analogen Fotografie bei schwierigen Lichtverhältnissen einen Film mit höherer ISO-Empfindlichkeit eingelegt, so ist es heute in der digitalen Fotografie möglich die ISO-Empfindlichkeit des Bildsensors einfach per Knopfdruck zu verändern. Durch die dunkle Umgebung und die vergleichsweise lange Belichtung beim fotografieren von Feuerwerken, ist ein niedriger ISO Wert unbedingt erforderlich. Dieser verringert das spätere Bildrauschen auf dem Bild, erhöht jedoch auch die Belichtungszeit. Ein weiterer Vorteil, der Dynamikbereich deiner Kamera steigt mit sinkendem ISO Wert. Da du ein Feuerwerk in der Regel aber länger belichtest um die volle Entfaltung der Effekte abzulichten, kannst du ruhig den möglichst niedrigsten ISO-Wert einstellen. Dieser liegt in der Regel bei den meisten Kameras zwischen ISO 50 und ISO 200.

Blende:

Die Wahl der richtigen Blende spielt beim fotografieren von Feuerwerken eine sehr große Rolle. Je nach Farbe der Explosion, ändert sich der optimale Blendenwert. Da es jedoch schwierig ist, die Blende immer an die jeweiligen Effekte anzupassen, gibt es einen optimalen Blendenwert welcher zwischen f11.00 und f16.00 liegt. Im Grunde genommen empfiehlt es sich, die Blende eher geschlossen zu halten um die Schärfentiefe zu erhöhen und falls es die Explosionen am Himmel erlauben, lieber etwas länger zu belichten. Möchtest du mit einem bestimmten Blendenwert anfangen, empfehlen wir dir die Blende auf f11.00 einzustellen.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das du mit einem Blendenwert von f11 die Farben der einzelnen Effekte am besten festhalten kannst. Sollten doch einige Effekte zu hell oder zu dunkel sein, lassen diese sich am Ende mittels Bildbearbeitung gut korrigieren. Wichtig ist, dass das Foto nicht so sehr überlichtet, das keine Informationen mehr vorhanden sind und ganze Bereiche im grellen Weiß „absaufen“. Dort lässt sich auch mit der Bildbearbeitung nichts mehr retten.

Zur Information haben wir hier noch die geeigneten Blendeneinstellungen für die am häufigsten verwendeten Feuerwerksfarben aufgelistet. An diese Werte musst du dich natürlich nicht unbedingt halten, durch probieren ist es möglich, noch viel bessere Einstellungen für das jeweilige Feuerwerk zu finden. Die Zusammenstellung kann dir allerdings einige Hinweise für die passenden Einstellungen geben. Beachte allerdings, dass das ändern der Blende, je nach Objektiv, die eingestellte Schärfe beeinflussen kann!

Profi-Wissen:

Die folgenden Tipps zur Blende, setzen wir nur selten um. Denn meistens fehlt die Zeit, die Blende auf die zum Feuerwerk jeweils passende Effektfarbe umzustellen. Da dieses Wissen aber hin und wieder ganz sinnvoll ist. Nennen wir hier die optimalen Blendenwerte für die jeweiligen Effektfarben.

Gold: f5.6-f8.00
Eine goldene Bombe ist eines der dunkelsten Explosionen die es bei einem Feuerwerk geben kann. Durch die goldene Farbe, heben sich die Fragmente kaum vom Himmel ab. Selbst durch längere Belichtung gelingt es nur selten eine solche Bombe ordentlich auf ein Bild zu bekommen.

Blau: f8.00 – f11.00
Das blaue Licht eines Feuerwerkes ist vergleichsweiße „dunkel“. Hier sollte die Blende stärker geöffnet werden um mehr Licht auf den Sensor treffen zu lassen. In der Regel werden Feuerwerke mit einer Verschlusszeit von 1-4 Sekunden aufgenommen, die geöffnete Blende sorgt dafür dass sich das Blau gut im Bild hervorhebt.

Rot: f10.00 – f13.00
Rote Effekte am Nachhimmel sind das Optimum. Diese haben die richtige Helligkeit und wirken auf dem Bild nicht zu hell oder zu dunkel. Ein Feuerwerk aus nur roten Raketen ist allerdings ein bisschen langweilig, von daher heißt es, einen Kompromiss eingehen und auf etwas Glück hoffen.

Grün: f11.00 – f16.00
Grüne Effekte erzeugen ein recht helles Licht, welches schnell für Überstrahlungen auf dem Bild sorgen kann. Um dies zur vermeiden, kannst du die Blende noch weiter schließen und bekommst so Kontrastreiche und scharfe Effekte.

Silber f16.00 – f22.00
Silberne Bomben wirken am Nachthimmel sehr hell und werden nur von hellen Leuchtraketen übertroffen. Aus diesem Grund sollte die Blende weit geschlossen sein damit es bei einer Belichtungszeit von 1-4 Sekunden zu keinen Überstrahlungen kommt.

Das links zu sehende Bild verdeutlicht dir wie unterschiedlich hell die einzelnen Explosionen wirklich sind. Während sich die silbernen Farben stark vom Himmel abheben und teilweise schon überstrahlt sind, bilden die goldenen Farben eher dunkle Bereiche im Foto und verschwinden teilweise vollkommen. Einen optimalen Mittelwert bilden die roten Farben, welche jedoch nicht im Foto vorkommen.

Verschlusszeit:

Im Bereich der Feuerwerksfotografie gibt es keine empfohlenen Werte für die Verschlusszeit, denn Glück spielt hier wie bereits geschrieben eine sehr große Rolle. Schalte deine Belichtungszeit am besten auf den Modus „Bulb“ um so besser und schneller auf die jeweilige Situation reagieren zu können. Sobald du den Knopf deines Fernauslösers drückst, beginnt die Belichtung und hält so lange an wie du diesen hältst. Lässt du den Knopf los, dann endet die Belichtung. Als Motivprogramm wählst du den Modus „M“ um so alle Einstellungen manuell durchführen zu können.

Die Bulbfunktion ist ein manueller Modus und wird meistens mit dem Buchstaben „B“ gekennzeichnet. Er dient dazu die Belichtungszeit über den Zeitraum von 30 Sekunden hinweg zu erhöhen. Beim einigen Kameraherstellen ist unter den Bildmodi kein Extra Modus „B“ vergeben. Hier kannst du die Belichtungszeit im Modus „M“ so lange erhöhen bis du über die maximale einstellbare Belichtung von 30 Sekunden hinaus zum Modus „Bulb“ gelangst. Im Gegensatz zum herkömmlichen manuellen Modus „M“, lässt sich hier die Verschlusszeit auf keinen bestimmten Wert einstellen, sondern ist immer auf dem Wert „Bulb“ gestellt.

Bulb bedeutet in diesem Fall, das die Kamera so lange belichtet wie der Auslöser betätigt wird. Bei einigen Kameraherstellern kannst du dabei wählen, ob die Kamera so lange belichtet wie der Auslöser gedrückt wird, oder ob du die Belichtungszeit jeweils mit einem kurzen drücken des Auslösers Starten bzw. beenden willst. Mit Hilfe der „Bulb“ Funktion ist es möglich, sehr lange Belichtungszeiten zu verwirklichen welche über den normalen Zeitraum von 30 bzw. 60 Sekunden hinaus reichen. Bei der Verwendung der „Bulb“ Funktion ist es sehr hilfreich, einen Fernauslöser zu benutzen, um während einer Belichtung nicht permanent den Kamera Auslöser betätigen zu müssen und somit Verwacklungen zu vermeiden. Bei der Verwendung eines Fernauslösers hast du dann ebenfalls die Möglichkeit, den Auslöseknopf permanent zu betätigen, ihn einrasten zu lassen, oder die Belichtungszeit mit einem kurzen drücken zu beginnen und zu beenden. Achte allerdings darauf, nicht zu lange zu belichten da gerade die Feuerwerkseffekte sehr schnell überstrahlen.

Beginne mit der Belichtung wenn die Rakete oder Bombe gerade abgeschossen wird und belichte dann einige Explosionen. Je nach Feuerwerk sind dies verschieden viele Effekte. Bei einem großen Feuerwerk kann es schon mal vorkommen, das bis zur 5 Bomben gleichzeitig explodieren und der Himmel regelrecht brennt. Auch dicht nacheinander folgende Raketen lassen sich schwer perfekt auf das Bild bannen. In solchen Fällen solltest du eher kurz belichten oder die Blende weiter schließen.

Du wirst merken das eine Vielzahl von Bildern nicht gelingen, sei deswegen nicht entmutigt, denn so geht es den meisten Fotografen. Es ist nahezu unmöglich, genau zu wissen wie, wo, wann und was da am Himmel passiert. Eine pausenlose Bilderreihe mit einer Belichtungszeit von 1-4 Sekunden zu erstellen hilft da schon sehr. Entscheide spontan wie lange du belichtest und zähle im Kopf die Sekunden grob mit. Siehst du viele Explosionen oder ist das Feuerwerk sehr hell, so belichte weniger. Explodieren wenige oder eher dunkle Raketen, so kannst du länger belichten. Viele Feuerwerke besitzen ruhige Phasen wo teilweise nur Bodeneffekte gezündet werden. In dieser Zeit hast du die Möglichkeit, deine Bilder schnell durchzuschauen um eventuelle Änderungen in den Einstellungen vorzunehmen. Am Rechner zu Hause kannst du dann die schönsten Bilder heraussuchen, der Rest landet im Papierkorb oder im Archiv. Wenn du bei einem 15 minütigen Feuerwerk, am Ende 10 bis 15 gute Fotos im Kasten hast, dann kannst du schon zufrieden mit deiner Ausbeute sein.

Wenn es zu einer Pause im Feuerwerk kommt, so kannst du einen dunklen Karton vor die Linse halten um somit die Belichtung zu stoppen. Steigen wieder Raketen in den Himmel nimmst du den Karton einfach wieder weg und das Licht gelangt wieder auf den Sensor. Sinnvoller ist es allerdings, die Belichtung komplett zu beenden um so das störende Bildrauschen bei längeren Belichtungszeiten zu minimieren.

Wähle einen niedrigen ISO Wert zwischen 50 und 200. Die Blende sollte für den Anfang auf f11.00 gestellt sein. Die Belichtungszeit sollte 5 Sekunden nicht überschreiten.

Der Fokus:

Manchmal wiegt man sich im sicheren Glauben mit Hilfe des Autofokus ein scharfes Bild fotografiert zu haben. Auch die Vorschau auf dem Kameradisplay untermauert diesen trügerischen Eindruck oft zusätzlich, da dort alles auf dem ersten Blick so aussieht, als sei das Foto scharf. Überträgt man seine Bilder dann aber auf den heimischen Rechner um diese voller Vorfreude etwas nachzuarbeiten, trifft einen schnell die Ernüchterung.  Alle Bilder besitzen in voller Auflösung eine störende Unschärfe. In geringer Auflösung fällt diese gar nicht so stark auf, in großer Auflösung ist sie hingegen ganz schön störend.

Genau so ging es uns schon ein paarmal, als wir uns nur auf den Autofokus unserer Kamera verlassen haben. Um dieses Problem zu vermeiden, haben wir uns angewöhnt, den Fokus bei Nachtaufnahmen manuell zu setzen bzw. ganz genau zu prüfen.

Gerade beim Fotografieren von Feuerwerken ist auf den Autofokus nicht immer Verlass. Da man in den dunklen Himmel fotografiert und die Effekte schnell wechseln, fällt es dem Autofokus oft sehr schwer das Bild schnell scharfzustellen. Du kannst somit nicht in den richtigen Momenten auslösen da die Kamera dies oft verweigert wenn kein richtiger Schärfepunkt gefunden wurde. Daher empfehlen wir immer, den manuellen Fokus zu wählen. Diesen musst du nur am Anfang einmal richtig einstellen. Wie du dies machst, erfährst du in en nächsten Schritten.

automatisch fokussieren:

Je nach Kamera bzw. Objektiv arbeitet der Autofokus verschieden gut bzw. schlecht. Oft kann es vorkommen, dass der Autofokus keinen festen Punkt findet und das Motiv nicht scharfstellen kann. Dies kommt durch den teilweise geringen Kontrastumfang bzw. von zu wenigen Strukturen von hellen sowie dunklen Teilen im Bildausschnitt. Befinden sich genug Strukturen in deinem Bildausschnitt, ist es dem Autofokus meistens möglich, etwas scharfzustellen. Dies ist zum Beispiel bei einer nächtlichen Stadtaufnahme der Fall. Die vielen Lichter und unterschiedlichen Kontraste machen es dem Autofokus leicht, den richtigen Schärfepunkt zu finden.

Wenn das Motiv es zulässt und der Autofokus seine Arbeit tut, dann empfiehlt es sich, diesen auch zu nutzen. Überprüfe dabei jedoch unbedingt eine vorher gemachte Aufnahme auf dem Kameradisplay und vergrößer diese soweit es geht um eine eventuell aufgetretene Fehlfokusierung und damit eine Unschärfe rechtzeitig zu erkennen. Bei Feuerwerken ist ein automatisches Fokusieren nur selten von Erfolg gekrönt.

Ist das Bild trotz Autofokus unscharf oder kurbelt der AF sich einen Wolf und bleibt am Ende doch bei einem vollkommenen unscharfen Motiv stehen, so bleibt dir nichts anderes übrig, als die Schärfe manuell einzustellen. Keine Sorge, das ist kein Hexenwerk und geht recht schnell. Deine Kamera bzw. das Objektiv sollte darum einen manuellen Fokus besitzen.

manuell fokussieren:

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, einen manuellen Fokus sehr genau zu setzen. Wir möchten dir hier die Möglichkeiten erläutern, mit denen wir selber schon gute Ergebnisse erzielt haben.

Die einfachste Möglichkeit ist es, den Fokus über den LiveView Modus deiner Kamera einzustellen. Die meisten Kameras verfügen heutzutage bereits über den LiveView Modus. Dieser zeigt das Foto, welches du im Sucher siehst, auf dem Kameradisplay an.

Mit Hilfe einer digitalen Lupe, kannst du das Bild auf dem Display vergrößern. Suche dir auf dem Bild eine Stelle, an welcher du gut die Schärfe beurteilen kannst. Bei einer Stadtaufnahme können das zum Beispiel feinste Strukturen eines Mauerwerkes sein oder eine Straßenlaterne. Je feiner die Strukturen, umso besser kannst du daran die Schärfe beurteilen. Bei einem Feuerwerk kannst du beispielsweise Laternen die sich in der Nähe des Abbrenners befinden als Hilfe nutzen.

Versuche nun zuerst, mit Hilfe des Autofokus den gewählten Bereich scharfzustellen. Gelingt dir das, schalte anschließen den Autofokus ab und wechselauf den manuellen Fokus. Dies solltest du tun, damit der Autofokus beim erneuten Drücken des Auslösers nicht wieder erneut scharfstellen möchte. Denn du hast die optimale Schärfe ja schon eingestellt.

Sollte der Autofokus aber keinen Schärfepunkt finden, dann musst du wohl oder übel manuell scharfstellen. An dem vergrößerten Bereich auf deinem Kameradisplay sollte dies aber ohne Probleme möglich sein. Schalte deine Kamera auf manuellen Fokus. Bei Spiegelreflexkameras gibt es hierfür in der Regel einen Schalter am Objektiv der mit AF/MF gekennzeichnet ist. AF bedeutet in diesem Fall AutoFokus und MF bedeutet manueller Fokus. Schalte auf den Modus MF und drehe den Ring am Objektiv bis du ein scharfes Bild auf dem LiveView siehst. Bleibe beim Fotografieren auf jeden Fall im Modus MF damit die Kamera nicht ständig beim drücken des Auslösers das Foto neu scharfstellen möchte.

Wenn du keine Anhaltspunkte in deinem Motiv finden kannst, um die Schärfe korrekt scharfzustellen, hilft es auch, die Schärfe auf unendlich zu drehen. Da der richtige Schärfepunkt bei den meisten Objektiven aber etwas vor unendlich liegt, solltest du den Schärfering einfach 2-3mm zurück drehen.

Am besten ist es, wenn du dir den exakten Schärfepunkt einfach an deinem Objektiv mit einem kleinen Punkt markierst. Den kannst du ja bei guten Lichtbedingungen herausfinden.

Fokusiere am besten manuell. Über den LiveView kannst du mittels der digitalen Lupe (Vergrößerung auf dem Kameradisplay) schnell und präziese die Schärfe an markanten Punkten wie Laternen etc. einstellen.

Die Brennweite:

Ein Feuerwerk ist in der Regel sehr groß, weshalb eine kleinere Brennweite Vorteilhaft ist. Sollte der Bildausschnitt nicht ganz richtig gewesen sein, besteht die Möglichkeit, diesen später am Rechner noch zuschneiden zu können. Wichtig ist nur, dass die Schärfe des Bildes gut ist um so einen 100% Ausschnitt als eigenständiges neues Bild zu nutzen. Ein mit Absicht zu groß gewählter Ausschnitt kann jedoch auch sehr Interessant sein, so sind für den Betrachter feinste Details im Feuerwerk erkenntbar.

Mit einer Brennweite von 14-24mm gehst du auf jeden Fall auf Nummer sicher sodass du das gesamte Feuerwerks aufs Foto bekommst.

Die Brennweite sollte wenig sein. So bekommst du die gesamte Größe des Feuerwerks auf dein Foto. Befindest du dich allerdings weiter entfernt, kann ein Zoomobjektiv Abhilfe schaffen. Unterschätze aber niemals die tatsächliche Aufsteighöhe eines Feuerwerkes.

Das Blitzlicht:

Im Bereich der Nachtfotografie gibt es eine klare Regel – Der Blitz ist tabu!  Denn anders als vielleicht erwartet, erweist sich das verwenden eines Blitzes beim Fotografieren von Feuerwerken als großer Nachteil.

Bei der Feuerwerksfotografie sind die Entfernungen zwischen Kamera und dem Feuerwerk viel zu groß, als dass das Blitzlicht irgendeinen Nutzen bringen würde. Weiterhin beleuchtet der Blitz nahe Objekte stärker als entfernte, weshalb der Vordergrund oft viel zu hell ist, während der Hintergrund Nahezu komplett im Schwarz versinkt. Von deinem Feuerwerk wäre dann nichts mehr zu sehen.

Nutze niemals das Blitzlicht. Es sorgt nur für ein ungleichmäßig belichtetes Foto.

 

 

Der richtige Standpunkt:

 

 

Es gibt nichts störenderes als Feuerwerksbilder auf denen irgendwelche Leute im Bild herum laufen. Aus diesem Grund solltest du einen erhöhten Standpunkt aufsuchen. Durch die Größe des Feuerwerkes brauchst du nicht direkt vor Ort sein, auch größere Entfernungen können oft sehr reizvoll sein. Achte hier dann aber auf ausreichend Zoom um das Feuerwerk so Nahe wie möglich ranzuholen.

 

Erlaubt es dein Standort das Feuerwerk mit der Umgebung verschmelzen zu lassen, versuche einige Bildteile mit in dein Motiv einzubauen. Nah liegende Gebäude oder eine Brücke sorgen für mehr Details auf dem Foto und verdeutlichen gut die enorme Größe eines Feuerwerkes. Du solltest weiterhin aufpassen, dass keine anderen Leute deine Kamera bzw. das Stativ anrempeln können und so das ganze Bild ruinieren. Ein ruhiger Platz bietet dir genug Fläche die Fotos zu schießen und trotzdem das Feuerwerk zu genießen.

 

Am besten bist zu schon ca. eine Stunde vor dem Feuerwerk vor Ort. So kannst du dir in Ruhe einen passenden Standpunkt heraussuchen und gegebenenfalls diesen noch schnell wechseln wenn etwas nicht passt.

 

Foto oben: Das Foto zeigt, dass auch Gebäude die das Feuerwerk teilweise verdecken zum Gesamteindruck des Bildes beitragen können. Für dieses Foto waren wir bereits ca. 2h vorher vor Ort um die genaue Position des Abbrenners auf eine Karte zu markieren und um dann einen passenden Standpunkt zu suchen. Mehr Infos zu diesem Foto findest du im Fotobericht.

Achte bei deinem Fotostandpunkt wenn möglich auch auf den Wind. Dieser sollte so stehen, das er den Rauch schnell aus dem Bild weht. Denn wenn der Rauch genau in deine Richtung gezogen kommt, kann dieser schnell den Blick auf das Feuerwerk verdecken. 

 

Achte auf einen sichere Standpunkt an dem sich keine Menschen vor deiner Kamera befinden. Am besten suchst du einen leicht erhöhten Standpunkt. Befinden sich markante Objekte wie Gebäude oder Brücke in der Nähe, lohnt eine Überlegung, diese mit in dein Foto „einzubauen“. Wenn möglich, suche einen Standpunkt, an dem der Wind den Rauch nicht zu dir bläst.

 

 

Die Umgebung:

 

Im Bereich der Feuerwerksfotografie spielt die Umgebung nur eine Nebenrolle. Trotzdem solltest du versuchen einige Gebäude oder Bauwerke in deinem Bildausschnitt einzubeziehen. Markante Gebäude oder die Silhouette deiner Stadt geben deinem Foto eine Vielzahl von zusätzlichen Details. Achte jedoch darauf, das sich im Bereich deines Bildausschnittes keine hellen Lichtquellen wie zum Beispiel Straßenlaternen befinden. durch die längeren Belichtungszeiten können diese störende Reflexionen im Bild erzeugen. Befindet sich eine Wasserfläche in der näheren Umgebung, dann versuche diese in deinem Bildausschnitt zu platzieren. Die sich im Wasser reflektierenden Effekte peppen dein Bild ungemein auf.

 

Wenn du mit dem Fotografieren eines Feuerwerks schon vertraut bist, kannst du dir nun mehr Gedanken um den Bildaufbau machen. Denn in Sachen Bildaufbau gibt es viele Tipps, die du auch bei einem Feuerwerksfoto anwenden kannst.

 

74554_488426297863009_1294604598_n

 

Weniger ist mehr:

 

Neben der Wahl ob Hochformat oder Querformat, macht es ebenfalls einen Unterschied, ob du dein gewünschtes Motiv mit einem Weitwinkelobjektiv oder einem Teleobjektiv aufnimmst.  Bei einem Weitwinkelobjektiv hast du zum Beispiel viel mehr Umgebung mit auf dem Bild und dein Bildmittelpunkt rückt mehr in den Hintergrund, mit einem Teleobjektiv lenkst du den Blick direkt auf ein gewünschtes Objekt oder Ziel. Wichtig ist dabei die Entfernung zum Motiv.

Während du bei der Verwendung eines Weitwinkelobjektivs nahezu unmittelbar vor deinem zu fotografierenden Objekt stehen kannst, musst du bei der Verwendung eines Teleobjektives je nach Länge der verwendeten Brennweite eine gewisse Entfernung zum Objekt haben. Bei der Verwendung eines Weitwinkelobjektiv trägt oft der gesamte Inhalt eines Bildes zum Gesamteindruck bei und alle Inhalte sind bis in die Ecken penibel genau ausgerichtet. Mit einem Teleobjektives lenkst du den Blick des Betrachters oft nur auf einen Punkt, während die Umgebung nicht unbedingt zum Gesamteindruck des Bildes beiträgt.

 

Ein Feuerwerk kannst du je nach Standpunkt mit einem Teleobjektiv oder einem Weitwinkelobjektiv fotografieren. Bei einem Teleobjektiv stehst du weiter vom Feuerwerk weg und benötigt klares Wetter damit kein Dunst, Nebel oder Staub das Bild trüb erscheinen lässt. Baust du ein Paar Gebäude mit in deinen Bildausschnitt ein, kannst du die Größe eines solchen Feuerwerkes noch besser auf deinem Foto rüber bringen.

 

Fotografierst du hingegen mit einem Weitwinkelobjektiv, so versuche immer auch die umliegenden Bereiche eines Bildausschnitts so im Bild zu positionieren, das sie zu einem schöneren Gesamteindruck beitragen. Leider lässt sich die Höhe eines Feuerwerkes immer schwer vorhersagen. Rechne daher damit, während des Feuerwerkes die Ausrichtung deiner Kamera zu korrigieren. Da ein Feuerwerk in der Regel aber mehrere Minuten andauert, hast du genügend Zeit, die Kamera neu zu positionieren.

 

In erster Linie kommt es auf das Feuerwerk drauf an. Lenke den Betrachter deines Fotos also nicht durch zu viel Bildinhalte ab.

 

Der goldene Schnitt:

 

Hast du dich für einen passenden Bildausschnitt entschieden, geht es auch schon an die Wahl der richtigen Perspektive. Oftmals reichen schon ein paar Schritte nach links, rechts, vorn oder hinten aus, um deine Perspektive um einiges spannender zu gestalten und den Blick des Betrachters länger auf deinem Bild zu halten.  Neben dem passenden Bildausschnitt und der richtigen Perspektive spielt es ebenfalls eine große Rolle, wie dein Bildwichtiges Element im Motiv aufgeteilt ist. Bei dieser Aufteilung und der Vereinigung von Bildausschnitt und Perspektive des Bildes spricht man vom sogenannten Goldenen Schnitt oder der Drittelregel.  Hierbei unterteile gedanklich die Breite und Höhe des Bildes mit je zwei Linien in jeweils drei Teile so dass du neun Felder erhälst. Positionierst du den Bereich auf den der Blick gelenkt werden soll nun auf den Kreuzungspunkten einer horizontalen und einer waagerechten Linie, erhälst du einen Bildausschnitt nach dem Prinzip des goldenen Schnittes. Wird der Blick des Betrachters deines Fotos auf diesen Punkt gelenkt welcher im Goldenen Schnitt aufgeteilt ist, so wirkt das anschauen des Bildes für ihn sehr angenehm.

Checkkarte:

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Daher gibt es hier eine kleine Checkkarte von uns. Diese verdeutlicht dir an kleinen Bildchen, wie das Zusammenspiel zwischen ISO-Wert, Blende und Belichtungszeit funktioniert. Auf der anderen Seite findest du die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst. Diese Karte kannst du kaufen, damit du sie auf deinen Fototouren immer dabei hast. Sie ist nicht nur für die Nachtfotografie, sondern für alle Themengebiete bestens geeignet.

In erster Linie unterstützt du damit diesen Artikel und bedankst dich für die wohl möglich größte kostenlose Sammlung zu diesem fotografischen Themengebiet. Der Kauf ist daher als ein Dankeschön zu betrachten.

DIN A6 Checkkarte:

Preis: 4,95€ inkl. 19% MwSt
kostenloser Versand
Lieferzeit: 3-4 Werktage

Pin It on Pinterest

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung der DDpix-Seiten und Services erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen