Eisschollen auf der Elbe

Noch früh am Abend malt die tief stehende Januarsonne dramatische rote und orangerote Schleier an den Himmel über Dresden. Die tief hängenden Wolkenbänder glühen in warmem Karmin und zartem Rosé, während einzelne Risse im Wolkentuch goldenes Licht durchlassen und die Szenerie in ein unwirkliches, fast feuriges Leuchten tauchen.

Von der Elbe aus blickt man auf die vertraute Silhouette der Altstadt: links die elegante Augustusbrücke, deren Bögen noch vom Tageslicht sanft umspielt werden, dahinter die majestätische Frauenkirche, das Ständehaus, die Hofkirche und der schlanke Hausmannsturm. Rechts schmiegt sich die Semperoper teilweise hinter kahlen Winterbäumen ins Bild – ihre Konturen weich und golden angehaucht.

Die Elbe liegt noch offen und ruhig da, spiegelt das dramatische Himmelsrot in langen, zitternden Streifen wider. Die Kälte des Winters ist bereits spürbar, doch die letzten Sonnenstrahlen schenken der Szene eine letzte, intensive Wärme, bevor die Blauen Stunde mit ihrem kühlen Blau übernimmt.

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