Das Jahr neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu, Grund genug, mal zurück zu blicken und sich noch einmal die vielen schönen Motive anzuschauen, welche 2015 entstanden sind. Denn in den vergangenen Monaten wurden viele schöne Momente auf den Sensor unserer Kamera gebannt. Los gehts…

Unser Fotojahr 2015 begann mit viel Schnee. Zurzeit ist vom Schnee weit und breit nichts zu sehen, dass war Anfang des Jahres zum Glück anders. Von der Treppe an der Brühlschen Terrasse blickten wir in Richtung Georg-Treu-Platz und Frauenkirche. Das Foto besteht aus mehreren Hochformat Bildern, es ist daher ein Panorama, welches aber am Ende die normalen Seitenverhältnisse eines Fotos besitzt. Mit diesem Foto hatten wir den letzten Schnee in diesem Jahr festgehalten, neuer lässt noch auf sich warten.

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Ein ganz besonderes Schauspiel gab es dann am 26. Januar. Auf dem Dresdner Neumarkt fand das Bürgerfest „Dresden ist bunt, tolerant und weltoffen“ statt. Um den Titel noch mehr Bedeutung zu verleihen, wurden viele Dresdner Sehenswürdigkeiten in wechselnden bunten Farben angestrahlt. Die historische Stadtsilhouette erstrahlte an diesem kalten Abend in vielen schönen Farben. Wir waren natürlich mit der Kamera am Königsufer um alles auf Foto festzuhalten.

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An diesem Abend war es sehr kalt und windig. Schnell legte sich der feine Sprühregen auf die Linse der Kamera. Doch irgend wie hat dieser Effekt uns gefallen. smile

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Das nächste Foto entstand bereits am 8. Februar. Es herrschten Temperaturen von ca. -2°C aber dem Foto selbst hat man dies nicht angesehen. Die Kamera positionierten wir ganz flach über dem Wasserspiegel, als dann die Sonne unterging und die Wolken im richtigen Moment aufklarten, entstand das Foto in diesem ganz besonderen Moment. Wir können uns noch gut daran erinnern. smile

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Knapp 2 Wochen später, am 23 Februar fotografierten wir den Monduntergang über Dresden. Nach einer kurzen Suche mit dem Auto, fanden wir in Pappritz einen geeigneten Standpunkt. Von dort aus blickten wir über das Wasserwerk Tolkewitz bis in die Innenstadt während der Mond langsam am Horizont unterging.

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Im März entstand dann das Foto, welches das Cover unseres Dresden Kalenders zieren sollte. Es war eher eine spontane Aktion da wir uns gerade auf dem Weg zur Arbeit befanden. Da wir aber immer öfter die Kamera mit haben, machten wir einen kurzen Abstecher auf die Marienbrücke um den wunderschönen Sonnenaufgang über Dresden zu fotografieren.

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Am 20. März 2015 fand dann ein ganz besonderes Himmelsereignis statt. Der Mond schob sich vor die Sonne und sorgte für eine partielle Sonnenfinsternis über Deutschland. Schon Tage zuvor bastelten wir uns geeignete Brillen und Filter für die Kamera. Das Wetter war herrlich und so konnten wir diese faszinierende Collage der Sonnenfinsternis anfertigen. Mit fast 4000 Likes bei Facebook kam dieses Bild auch bei unserer Facebook Community super an.

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Ende März 2015 wurde es dann stürmisch in Dresden. Das Sturmtief Niklas wütete in der Stadt und sorgte für einen genialen Himmel. Den ganzen Tag über wechselten sich Wolken, Regen und Sonne ab. So wie zum Sonnenuntergang, als der Sturm sein schönes Gesicht zeigte. Dass wir während dieser Aufnahme das Stativ mit beiden Händen festklammerten damit es nicht umkippt, sieht man leider nicht. bigsmile

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 Der Ostersonntag begann sehr sonnig. Natürlich mussten wir davon direkt ein Foto schießen.

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Am Morgen danach sollte der Mond hinter der Dresdner Altstadt untergehen. Zur selben Zeit fand aber auch der Sonnenaufgang statt. Dass sieht sicher cool aus dachten wir uns, also machten wir uns zeitig auf den Weg um davon Fotos zu machen. Wann, wie und wo der Mond oder die Sonne aufgehen, checken wir vorher immer mit diversen Apps wie zum Beispiel Sun Surveyor. Als der Mond sich dem Horizont näherte, leuchtete die Hofkirche bereits im goldenen Licht der aufgehenden Sonne. Ein genialer Moment, das fanden auch knapp 3000 Facebook Leute. smile

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Am 19. April begann dann ein ganz besonderer Abschnitt in unserem Leben. Wir durften an Bord eines Heißluftballons von Ballon-Sachsen um den Sonnenaufgang aus luftiger Höhe über Dresden festzuhalten. Zum ersten mal in unserem Leben stiegen wir in den Korb und erhoben uns in einem Ballon in die Lüfte. Ein tolles Gefühl!

Selfie aus dem Heißluftballon.

Es ging vom Ostragehege aufwärts entlang der Elbe bis hin nach Pirna wo wir auf dem Segelflugplatz Pratzschwitz landeten. Dies war auch der Beginn einer tollen Zusammenarbeit mit dem gesamten Team der Balloncrew die wir nie vergessen werden. Wir hoffen das diese Zusammenarbeit auch im Jahr 2016 Bestand hat. smile An diesem Tag entstanden viele Fotos, unter anderem auch diese.

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Mit der Zusammenarbeit mit Ballon-Sachsen eröffneten sich auch für uns völlig neue Motive. Diese gab es über das gesamte Jahr hinweg zu sehen. So auch Ende April als wir mit dem Ballon am Schloß Moritzburg vorbei fuhren während die Sonne langsam aufging. Die Stimmung war grandios und das Licht einfach perfekt. Diese Foto gefiel über 3600 Menschen auf Facebook.

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Das Team von AiRecord Dresden fertigte auch ein Video von der Faszination Ballonfahren an. An vielen dieser im Video zu sehenden Fahrten waren wir dabei.

Auch unser bis dato erfolgreichstes Foto entstand aus einem Heißluftballon. In luftiger Höhe überfuhren wir am 1. Mai Dresdens Grüne Lunge, den Großen Garten. Als wir uns direkt über der Hauptallee befanden und die Sonne bereits nahe am Horizont war, drückten wir den Auslöser. Am 2. Mai luden wir das Foto dann auf Facebook und es ging direkt durch die Decke. Am Ende setzten fast 7000 Leute unter diesem Foto einen „Gefällt mir“ Klick. Wow, der bis dato beste Wert. smile

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Mitte Mai wurden die Temperaturen dann langsam wärmer und die ersten Gewitter blitzten in der Region auf. Die Zeit der von uns spaßig genannten „Gewitterbereitschaft“ begann. Ab diesem Moment sind wir ständig bereit mit der Kamera loszuziehen. Auch wenn wir uns gerade mit Freunden in einer Bar befinden oder der gemeinsame Grillabend stattfindet. Zum Glück haben alle Verständnis dafür, wenn wir uns plötzlich verabschieden und uns auf den Weg in Richtung Gewitter machen. Danke dafür smile Leider war an diesem Tag ziemlich schnell alles vorbei, doch die kommende Sturmfront hielten wir trotzdem fotografisch fest.

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Anfang Juni legten wir uns dann eine Zweitkamera zu. Viel zu oft waren wir privat unterwegs und sahen geniale Motive. Doch leider befand sich die Kamera dann immer zu Hause. Die kleinere Olympus OM-D EM-1 war ab diesem Zeitpunkt immer mit dabei. So konnten wir auch den Mondaufgang über den Blauen Wunder fotografieren als wir uns gerade auf dem Heimweg von Freunden befanden.

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Mit der Olympus wurde auch das nächste Foto gemacht welches am 16. Juni entstand. Über der Stadt hingen dichte Wolken während die Sonne am klaren Horizont unterging. Das Licht strahlte nun unter die Wolkendecke und sorgte für diesen genialen Sonnenuntergang. Unter anderem fand dieses Foto platz in unserem Dresden Kalender 2016.

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Auch das nächste Foto fand Einzug in den Kalender. Es war eines der Motive, welches von Anfang an durch und durch geplant war. wink Denn wenn man sich am richtigen Ort befand, ging der Vollmond am 2. Juli direkt über der Dresdner Altstadt auf. Bereits einige Minuten vor Mondaufgang waren die Kameras positioniert um alles im besten Licht festzuhalten. Leider passierte an diesem Tag auch ein kleines Missgeschick, weshalb eines unserer Objektive seitdem einen fetten Kratzer auf der Frontlinse besitzt. Zum Glück ist dieser aber weniger störend.

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Ein Blick hinter die Kulissen.

Mitte Juli erlebten wir wieder einen schönen Sonnenaufgang an Bord eines Heißluftballons. Das Licht der aufgehenden Sonne war einfach perfekt für eindrucksvolle Fotos. Wenn man diese dann noch an einem einmaligen Fotostandpunkt fotografisch festhalten kann, blüht das Fotografenherz einfach auf. smile

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Im Juli war es dann endlich soweit. Die ersten heftigen Gewitter zogen über Dresden hinweg. Wir nutzten jede freie Minute um die donnernde Naturgewalt zu fotografieren. Dabei checkten wir über den gesamten Sommer fast stündlich die Wetterberichte um eventuelle Gewitterzellen rechtzeitig abzupassen. Diese Arbeit hat sich gelohnt und so gelangen uns auch in diesem Jahr wieder einmalige Gewitterfotos.

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Der 27. Juli war wieder einer dieser Tage, an denen wir eigentlich keine Fotos machen wollten da uns keine schöne Motividee einfiel. Doch auf dem Heimweg von Freunden fiel uns dann dieser malerische Himmel auf. Der Wind sorgte für eine Menge Abwechslung am Himmel und so wechselten sich Sonne, Wolken und Regen minütlich ab. Das Ganze kann man doch auch mal fotografieren, dachten wir uns. Also griffen wir wieder zur „immer dabei“ Olympus und machten unter der Marienbrücke dieses Foto. Fast 2000 Facebook User fanden, das dieses Foto wie ein Gemälde vom berühmten Maler Bernardo Bellotto, vielmehr bekannt als Canaletto ausah und irgend wie hatten sie auch Recht damit oder? smile

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Es gab auch wieder diese Zeit, als der Regen anscheinend nicht mehr aufhören wollte. So auch am 1. September, als es fast stündlich über der Stadt regnete. Uns fiel allerdings auf, das diese Regenschauer sehr örtlich begrenzt waren und auch schnell wieder vorüber gingen. Vielleicht könnte man das ja auch für besondere Fotos nutzen? Also schnappten wir uns die Kamera und positionierten uns im Dresdner Stallhof. Kurz nachdem wir angekommen waren, fing es promt an sehr stark zu regnen. In diesem Moment kam uns die spontane Idee, die auf dem Boden aufkommenden Regentropfen zu fotografieren. Da der Regenschauer schnell vorbei sein könnte, hockten wir uns flink auf den Boden und machten das zu sehende Foto. Leider sah man die Regentropfen nicht sehr gut, aber die Spiegelung konnte sich trotzdem sehen lassen. Wir und die Kamera waren klitschnass, aber es hat sich gelohnt. smile

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Mitte September hatten wir dann Urlaub, den nutzten wir natürlich, um auch mal wieder mitten in der Nacht auf Fototour zu gehen. So auch am 11. September, als dicker Nebel durch die Stadt zog. Das Foto entstand um 3 Uhr Nachts, als Dresden tief und fest schlief.

00336 | Brühlsche Terrasse, Altstadt, Dresden

Am 28. September fand dann das zweite große Himmelsereignis in diesem Jahr statt. Der Erdschatten bedeckte den Mond komplett und sorgte für eine totale Mondfinsternis. Leider war der Wettergott nicht auf unserer Seite und es zogen sehr viele Wolken über die Stadt. Doch zur Totalität konnten wir eine geeignete Wolkenlücke abpassen und dieses Foto vom Dresdner Königsufer mit Blutmond machen.

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Während der Zeit, indem wir unsere Kalender verkaufen, kommen wir leider immer weniger zum fotografieren. Denn wir gehen ja einen 40h Hauptjob nach und danach ging das Verpacken und Verschicken der Kalender weiter. Trotzdem nahmen wir uns hin und wieder die Zeit um neue Fotoideen umzusetzen. So auch am 23. Oktober, als wir Dresden mal von einer völlig neuen Perspektive gezeigt haben. Denn auch das ist Dresden! Genauer gesagt der Stadtteil Loschwitz am heutigen Herbstabend. Sieht gar nicht aus wie eine Großstadt. :)

00339 | Friedrich-Wieck-Straße, Loschwitz, Dresden

Anfang November gelang uns dann wieder eines der Fotos, das Große Begeisterung bei den meisten Betrachtern weckte. Das Motiv selbst war nichts besonderes. Es zeigte die Dresdner Altstadt zu später Stunde. Doch die abendliche Stimmung einige Stunden nach Sonnenuntergang hatte etwas ganz besonderes. Die Sterne funkelten schon am Himmel, während des letzte Tageslicht noch am Horizont erstrahlte. Dieses Foto gefiel auch 5400 Facebook Leuten!

00341 | Königsufer, Innere Neustadt, Dresden

Am 10. Dezember machten wir ein Foto, von dessen Erfolg wir nie geträumt hätten. Es entstand auf der Dachterrasse der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt und zeigt den geschmückten Weihnachtsmarkt „Advent auf dem Neumarkt“. Uns gefiel das Foto auf Anhieb, dies sahen auch 11.200 Facebook Mitglieder so. Mit ihren „Gefällt mir“ Klicks katapultierten sie das Foto auf die Nummer 1. Ein solch erfolgreiches Foto hatten wir bisher noch nie fotografiert. Insgesamt haben dieses Foto über 500.000 Menschen gesehen. Das entspricht der Einwohnerzahl von Dresden! Einfach genial, vielen lieben Dank dafür. smile

00346 | Frauenkirche, Neumarkt, Innere Altstadt

Ende Dezember machten wir dann ein Foto, welches schon lange auf unsere ToDo Liste stand. Hierfür musste es aber klar sein um den Sonnenaufgang auch ohne störende Wolken zu fotografieren. Weiterhin musste die Zeit stimmen, da die Sonne im Dezember vom Schutthügel am Ostragehege direkt hinter der Dresdner Altstadt aufgehen sollte. Leider gab es nur wenige Tage an dem alle Faktoren passten. Doch am 20. Dezember war es soweit und wie fotografierten den Sonnenaufgang hinter der schönen Dresdner Altstadtkulisse.

00347 | Die Dresdner Altstadt zum Sonnenaufgang

Damit beenden wir unseren Jahresrückblick und bedanken uns für das vergangenen Jahr, euer Vertrauen und Unterstützung. smile

 

 

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