Vor einigen Tagen war wieder einer dieser Tage, an denen wir die Chance hatten, mit dem Heißluftballon abzuheben. Wie so oft, sollte es auch an jenem Tag vom Ostragehege losgehen. Der Wind sah an diesem Tag sehr vielversprechend aus, denn er wehte uns vermutlich direkt über die Dresdner Altstadt. An diesem Abend sollte ein ganz besonderer Ballon starten. Denn im Ostragehege bauten wir den großen Ballon für 17 Personen sowie einen kleineren für nur 3-4 Personen auf. Die Rede ist vom bekannten SkyHeart, welches schon viele Dresdner staunend am Himmel gesehen und fotografiert haben. Hierbei handelt es sich um einen knallroten Heißluftballon in Form eines Herzens. Nachdem beide Ballons aufgebaut waren, erhob sich das Herz zuerst in die Lüfte, wenige Minuten später folgte der große Ballon mit mir als Kameramann an Bord um die Verfolgung aufzunehmen. Marcel konnte leider nicht dabei sein da er auf einer Dienstreise war, denn den hauptberuflichen Job gibt es ja auch noch.

Wie bei unserer letzten Ballonfahrt, entschied ich mich auch an diesem Tag für ein Zoomobjektiv. Die Wahl fiel auf unser neues Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM. Damit ich im Notfall auch noch mehr Brennweite zur Verfügung hab, packte ich den kleinen Canon Extender EF 2x III gleich mit ein. Mit diesem kann ich bei Bedarf die Brennweite nahezu verlustfrei verdoppeln. So viel Brennweite ist immer ein Risiko bei Ballonfahrten. Denn je nach Windrichtung kann eine Brennweite ab 70mm sehr schnell zuviel werden. Genau so können 70mm aber auch zu wenig sein. Es kommt ganz darauf an, wie und wohin und der Wind treibt.

Nachdem beide Ballons in der Luft waren, trieb uns der Wind direkt in Richtung Innenstadt. Kurz nach dem Start hatte ich leider eine ungünstige Position im Ballonkorb, um die Innenstadt gut fotografieren zu können. Nach kurzer Rücksprache mit dem Piloten war das aber schnell korrigiert und ich konnte mit dem Fotografieren beginnen. Ich versuchte das SkyHeart gut ins Bild einzubauen, was jedoch gar nicht so einfach war. Schnell bemerkte ich, dass die Brennweite von minimal 70mm in Kürze zu viel sein würde. Ich entschloss mich also dazu die Kamera für Hochkant zu halten und ein paar Aufnahmen zu machen, welche ich später zu einem Panorama zusammenfügen kann. Das erledigte ich später am Rechner und schnitt das Format des Panoramas so zu, dass es wieder die normalen Seitenverhältnisse eines Fotos bekam. Ein Foto von Dresden mit SkyHeart war das Ergebnis. smile

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Als wir dann weiter in Richtung Innenstadt fuhren, wurde die Entfernung zur Stadt viel zu nah, so dass 70mm Brennweite zu viel waren um gute Fotos machen zu können. Wie nie zuvor trieb uns der Wind direkt über die Zitronenpresse und nur wenige Meter an der Frauenkirche vorbei. Jetzt biss ich mir etwas in den Hintern, nicht doch das Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM Objektiv eingepackt zu haben. Damit hätte ich alles super drauf bekommen. Aber man weiß vorher leider nicht, was der Wind mit einem anstellen wird. Das ist aber auch das spannende am Ballonfahren. An diesem Abend war das große Objektiv nur bedingt einsetzbar.

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Wenige Minuten später ging es dann weiter in Richtung Großer Garten und wir überquerten das Palais. Hier fotografierte ich das zweite Bild des vom warmen Licht des Sonnenuntergangs angestrahlte Palais im Großen Garten. Leider war die Luft an diesem Tag recht trüb. Bei steigender Höhe war es schon fast mit leichtem Nebel zu vergleichen sodass die Innenstadt im Dunst verschwunden und kaum noch auszumachen war. Die Fahrt ging dann weiter über Prohlis in Richtung Heidenau, wo wir am Autobahnzubringer an einem nahen Feld den Landeanflug begannen. Sicher am Boden angekommen packten wir den Ballon wieder zusammen. Als das geschafft war lief ich einige hundert Meter zum Herz Ballon dessen Landung ich beobachtet hatte. Dort half ich auch noch etwas mit, bevor es dann wieder zurück zum Ostragehege ging. Wie immer war es eine tolle Fahrt und zum ersten Mal konnten wir das SkyHeart fotografieren.

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