Am 23.06 machten wir uns auf den Weg nach Rügen um dort ein paar Tage zu entspannen und die schönen Landschaften der Insel festzuhalten. Mit unseren Rügen-Guide Steffi erkundeten wir vom 23.06 bis zum 26.06 die große Insel. Sie ist auf Rügen großgeworden und kennt sich bestens dort aus. Die Insel Rügen ist mit 926km² Flächenmäßig die größte Insel Deutschlands. Zahlreiche Halbinseln, Landzungen, Klippen und Meeresbuchten verleihen der Insel eine unverwechselbare Form. Seit wenigen Tagen tragen die Buchenwälder im Nationalpark Jasmund den Titel Weltkulturerbe der UNESCO.

Unsere Ferienwohnung befand sich am fast nördlichsten Punkt Rügens, an dem wir gleich am ersten Abend nach unserer Ankunft einige Fotos machten. Am „Kap Arkona“, einer 45 Meter hohen aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste, welche zur Gemeinde Putgarten gehört kletterten wir zum Meer herunter um einige Fotos zu machen und die frische Meeresluft zu genießen. Am Kap befinden sich 2 Leuchttürme, ein Peilturm sowie 2 alte Militärbunker, welche wir allerdings auf Grund des knappen Zeitfensters und der schnell anrückenden Dunkelheit nicht auf einem Foto festhalten konnten.

Das erste Foto entstand am nördlichsten Punkt Rügens, etwas abseits der Leuchtürme. Denn genau hinter uns befand sich der Siebenschneiderstein, einem 165 Tonnen schweren Findling. Er markiert den nördlichsten Punkt der Insel und ist ein gesetzlich geschütztes Geotop. Die vielen Steine an der Küste, welche durch die Kraft der Ostsee schön rund gewaschen waren, bildeten ein traumhaftes ruhiges Motiv. Mit Hilfe unseres Graufilteres* belichteten wir das Wasser etwas länger um so den schleierhaften Effekt zu erzielen. Wir nutzen diesen Graufilter: Neutral Graufilter ND1000 77mm*

Danach ging es am Wasser entlang zurück zum Kap Arkona. Dort entdeckten wir einige Überreste eines alten Gebäudes. Welchen Ursprung diese Reste hatten, konnten wir nicht heraus finden. Wohlmöglich waren es Reste der alten Jaromarsburg welche vom 6. bis ins 12. Jahrhundert eine Kulturstätte der Ranen, eines slawischen Stammes war. Total vertieft mit Fotografieren und Steine suchen vergaßen wir komplett die Zeit. So war es kurze Zeit später schon fast vollkommen dunkel. Ohne Taschenlampen* machten wir uns also gegen Mitternacht zurück zu unserer gemütlichen Ferienwohnung.

Am nächsten Tag ging es auf einen Tagesauflug nach Sassnitz. Zuerst zeigte uns Steffi die Gegend sowie den Hafen, wir schlenderten gemütlich um her und ließen uns ein paar Leckereien schmecken. Auch die Möwen bekamen etwas von uns ab. Nachdem wir uns gestärkt hatten machten wir uns auf einen etwas anstrengenden Fußmarsch zu den berühmten Kreidefelsen. Dort suchten wir nach einem passenden Fotostandpunkt um am Abend noch einmal zurückzukehren. Nachdem wir einen Standpunkt gefunden hatten, machten wir uns zurück nach Putgarten um den restlichen Tag entspannt anzugehen. Erst am Abend ging es dann noch einmal zu den Kreidefelsen.

Die Kreidefelsen der Insel Rügen werden mit jedem Sturm ständiger Erosion ausgesetzt. Immer wieder brechen größere Stücken der Küste ab und reißen sogar ganze Bäume mit ins Meer. Aus diesem Grund hatten wir besonders am Abend in der Dunkelheit immer ein wachsames Auge auf die steilen Kreidefelsen geworfen. Denn der Weg zu unserem Fotostandpunkt zeigte uns schon was für Mengen an Steilküste bereits abgebrochen sind.

Nachdem wir unser Motiv im Kasten hatten, machten wir uns in der Dunkelheit wieder auf den Weg zurück zum Auto. Diesmal hatten wir aber unsere Taschenlampen mit, die uns den steinigen Weg beleuchteten.

Am nächsten Tag, es war Samstag, fuhren wir noch einmal kurz nach Sassnitz um dort mit Steffis Großeltern lecker Mittag zu essen. Danach ging es nach Sellin zur Seebrücke. Da das Wetter an diesem Tag sehr schön war, entschlossen wir uns, ein paar Stunden in der Sonne am Strand zu relaxen. Mit Quatschen, Sonnen und Kleckerburgen bauen beschäftigt verging die Zeit leider viel zu schnell. Denn der nächste Termin wartete… Es ging zum Kaffee trinken und Kuchen essen zurück nach Sassnitz. Danach, wie soll es auch anders sein, machten wir uns noch einmal auf den Weg zur Seebrücke um einige Fotos zur Abendstimmung zu machen. Bis es dunkel war vertrieben wir uns die Zeit wieder am Strand indem wir uns auf eine Decke legten und den Sonnenuntergang bestaunten.

Am nächsten Tag war unser wunderschöner Kurzurlaub leider schon zu Ende. Aber wir alle waren uns sicher, dass das sicher nicht das letzte mal in Rügen war. Vielen Dank nochmal an Steffi für die tolle Führung auf der Insel und die schönen Tage.

Und hier noch die EXIF Daten der 4 Rügenbilder:

Bild 1 – Kap Arkona:
ISO 100, Belichtungszeit 120s, Blende f4.00
Canon EOS 50DCanon EF 17-40mm/ 4/ L USM

Bild 2 – Kap Arkona:
ISO 100, Belichtungszeit 20s, Blende f8.00
Canon EOS 50DCanon EF 17-40mm/ 4/ L USM

Bild 3 – Kreidefelsen auf Rügen: (Panorama aus 4 Aufnahmen) 
ISO 100, Belichtungszeit 25s, Blende f20.00
Canon EOS 50DCanon EF 17-40mm/ 4/ L USM

Bild 4 – Seebrücke Sellin: (Panorama aus 4 Aufnahmen)
ISO 100, Belichtungszeit 15s, Blende f22.00
Canon EOS 50DCanon EF 17-40mm/ 4/ L USM

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