In den vergangenen Tagen haben wir uns vermehrt Gedanken gemacht, mal wieder den wohl berühmtesten Weihnachtsmarkt Dresdens zu fotografieren. Die Rede ist vom deutschlandweit bekannten Striezelmarkt, welcher dieses Jahr bereits der 582. seiner Art ist. Den Striezelmarkt haben wir bereits in den letzten Jahren schon mehrmals fotografiert. Neben der Kreuzkirche waren wir schon im Dachgeschoss eines Hotels und einer angrenzenden Ferienwohnung. Jedes Mal blickten wir aus einer gewissen Höhe auf den Weihnachtsmarkt. Und genau das wollten wir auch dieses Mal wieder versuchen. Da eine Perspektive aus Augenhöhe und in Mitten der ganzen Menschenmassen nicht schön wirkt, überlegten wir, wie wir diesmal vorgehen könnten. Wir wollten dieses Mal gern die typische Perspektive umsetzen, bei der man frontal auf den großen Schwibbogen im Eingangsbereich blickt.

Um uns einen Überblick von der Umgebung und den uns bietenden Möglichkeiten zu machen, unternahmen wir am Vortag einen kleinen Abstecher zum Altmarkt. Dort sahen wir, dass der Kulturpalast komplett eingezäunt war. Als Fotostandpunkt kam dieser also nicht in Frage. Wir hätten zwar eventuell die Möglichkeit gehabt, die Baustelle für ein Foto betreten zu dürfen, die weitere Verwendung des Fotos wäre dann aber fraglich gewesen. Direkt gegenüber dem Schwibbogen befand sich aber die Baustelleneinfahrt des Kulturpalastes. Diese stellte eine geeignete Freifläche dar um unsere Kamera genau dort aufzustellen, ohne dass die vielen Menschen stören. Um die gewünschte Höhe zu verwirklichen, kam ein Teil unserer Ausrüstung zum Einsatz, welches wir schon seit einem Jahr in der Wohnung stehen haben. Damals kauften wir uns genau für solche Motive ein Hochstativ. Dieses Manfrotto Hochstativ lässt sich auf 7,30m ausfahren und bietet damit die Möglichkeit, Perspektiven aus einer gewissen Höhe umzusetzen und dabei völlig unabhängig des Standortes zu sein. Wir können damit an jedem Ort in Dresden Perspektiven umsetzen, welche komplett anders wirken als Fotos aus Augenhöhe.

Die am Vortag ausfindig gemachte Baustelleneinfahrt stellte die optimale Aufstellfläche unseres doch schon großen und schweren Hochstativs dar. Um die gesamte notwendige Ausrüstung nicht hunderte Meter weit vom nächsten freien Parkplatz zum Fotostandpunkt zu schleppen, entschlossen wir uns, unser Auto direkt in der Baustelleneinfahrt abzustellen. Wir standen keine zwei Minuten dort, da kam schon der zuständige Baustellenleiter und fragte uns sehr höflich was wir denn vorhaben. Nach kurzer Erklärung unserer Idee, bekamen wir kurzerhand die Erlaubnis über die gesamte notwendige Zeit unserer Aufnahme, direkt in der Einfahrt zu parken und in aller Ruhe unser gewünschtes Bild umzusetzen. Vielen lieben Dank an den netten Herrn. smile

Wir stellten also das massive Hochstativ auf, befestigten die Kamera darauf und fuhren es Stück für Stück nach oben. Voll ausgefahren schwankte die Kamera recht stark hin und her. Dieses Schwanken wurde aber dank völliger Windstille mit jeder Minute weniger. Während die Kamera also in aller Ruhe ausschwanken konnte, verbanden wir unser Smartphone via WLAN mit der oben am Stativ angebrachter Olympus OM-D EM-1. Nun konnten wir von unten alle Einstellungen an der Kamera direkt über das Handy vornehmen. Da wir nicht wussten, wie sich das schwanken der Kamera auf die Bildqualität auswirkt, haben wir verschiedene Einstellungen ausprobiert und von ISO200 bis ISO1000 jeweils ein Foto gemacht. Bei der anschließenden Bildbearbeitung zuhause waren wir dann schon etwas überrascht, dass die Bilder mit ISO200 schon nahezu verwacklungsfrei waren. Der 5-Wege Bildstabilisator unserer Olympus hat echt gute Arbeit geleistet. Anders als bei herkömmlichen Stabilisatoren gleich die Olympus auch Kippbewegungen aus, was sich bei unserem Bild wirklich bezahlt gemacht hat. Die Verwendung des Hochstativs war anders als erwartet recht komfortabel sodass wir es in Zukunft sicherlich häufiger verwenden werden.

Hier nun das Ergebnis. Schön ist auch die Mondsichel welche im klaren Himmel über dem Striezelmarkt funkelte. Darunter ist leicht die Venus – welche zur Zeit wieder hell am Himmel leuchtet – zu sehen. Danach fuhren wir noch zum Königsufer um dort die schönen Motive der abendlich beleuchteten Skyline mit Mond und Venus abzulichten. Diese beiden Fotos seht ihr unten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Durch die freien Elbwiesen, lies sich der Mond relativ gut durch hin und herlaufen und der somit resultierenden Änderung der Perspektive an verschiedenen Punkten über der Altstadtsilhouette positionieren.

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Leider war bei dem unteren Foto die Venus nicht mehr zu sehen, das sie knapp von der Kuppel der Frauenkirche verdeckt wurde.

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