Vor einigen Tagen bekamen wir eine nette Mail von der Marketing Agentur der Sächsischen Dampfschifffahrt. Darin wurden wir gefragt, ob wir nicht Lust hätten, bei der jährlichen Dampferparade zum Dresdner Stadtfest dabei zu sein. Es ist jetzt schon viele Jahre her, dass wir mal mit einem Dampfer gefahren sind. Daher sagten wir natürlich direkt zu. Die Kamera durfte auch mitfahren und somit hofften wir auf ein paar schöne Fotos der Dampferparade. Damit wir auch die besten Perspektiven einfangen können, bekamen wir 2 Tickets für den Dampfer „Dresden“. Dieser fuhr in den vergangenen Jahren immer an der Spitze. Auch in diesem Jahr führte er die Flotte an. Nachdem wir das Stadtfest am Freitagabend mit Freunden besuchten, ging es Samstag dann an Bord der Dresden.

Leider war der Wettergott an jenem Abend nicht auf unserer Seite. Eine hässliche graue Wolkendecke lag über der Stadt und vieles von dem tollen Abendlicht ging komplett verloren. Das trübte natürlich die Stimmung der ganzen Fotomotive enorm, weshalb wir mit unserer Aufnahmen nicht so sehr zufrieden waren. Denn wir setzen bei unseren Fotos ja bekanntlich sehr stark auf die Stimmung des passenden Wetters. Aber was soll man machen, wenn eben gerade dieses Wetter nicht mitspielen will. Trotzdem zeigen wir euch heute mal ein Foto von der Fahrt. Eventuell folgen noch weitere. smile

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sichtlinieAm Sonntag machten wir uns dann ein paar Gedanken zum am Abend geplanten Abschlussfeuerwerk. Uns kam die Idee, das Feuerwerk von der Dachterrasse der Heinrich Schütz Residenz aus zu fotografieren. Dieser Standpunkt bot zwar einen tollen Blick auf den Neumarkt und die Frauenkirche, könnte sich aber für das Fotografieren des Feuerwerkes als totaler Flop herausstellen, denn wir wussten nicht genau, ob das Feuerwerk direkt hinter der dicken Frauenkirche in den Himmel steigt oder doch etwas links versetzt. Daher machten wir uns schon am frühen Abend mit René auf den Weg in die Stadt um ein paar Wegpunkte auf einer Google Maps Karte zu setzen und so die genaue Position des Feuerwerkes zu markieren. Weitere Punkte setzten wir an unseren geplanten Fotostandpunkt. So konstruierten wir eine exakte Sichtlinie zwischen Feuerwerk und Fotostandpunkt. Diese zeigte, dass das Feuerwerk vermutlich knapp links neben der Frauenkirche in den Himmel steigt. Von vergangenen Feuerwerken wussten wir die ungefähre Effekthöhe. Diese würde vermutlich die Höhe der Frauenkirche nicht überschreiten. Der Standpunkt war also gewählt, nun hieß es warten und hoffen.

Die Wartezeit vertrieben wir uns mit entspannten Gesprächen bei einer kühlen Cola. Auf so einer tollen Dachterrasse mit diesem schönen Ausblick und gemütlichen Sitzgelegenheiten verging die Zeit dann auch rasend schnell. Zu uns gestellten sich noch der Markler der Heinrich Schütz Residenz und sein Sohn.

Kurz nach 22 Uhr war es dann soweit. Die ersten Bomben schossen in den Himmel und explodierten genau dort wo wir es erwartet haben. Der Standpunkt stellte sich also als Gute und richtige Wahl heraus. Lediglich die im Querformat am Stativ festgemachte Kamera drehten wir spontan ins Hochformat. In den nächsten 15 Minuten machten wir viele Fotos der einzelnen Effekte am Himmel. Nachdem alles vorbei war und der Rauch sich verzogen hatte, machten wir noch ein abschließendes Foto mit einer etwas längeren Belichtung. Denn das Feuerwerk selbst fotografierten wir mit einer maximalen Belichtungszeit von 5 Sekunden. Dies ist aber zu kurz um den Rest des Fotos ausreichend hell zu bekommen. Damit man die Frauenkirche und andere Gebäude aber gut auf dem späteren Foto erkennen kann, war ein Foto mit 15 Sekunden Belichtungszeit notwendig.

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Belichtung: (16,5) Sekunden, ISO 100, Blende: f13.00, Brennweite: 35mm

Nach dem Feuerwerk ging es dann schnell nach Hause um das Foto noch am selben Abend auf unserer Facebook Fanseite hochzuladen. Die Bearbeitung ging recht flink. Wir nahmen das hellere Grundbild und fügten 3 Feuerwerksfotos welche jeweils 2-5 Sekunden belichtet wurden ein. Da wir die Kamera während des Feuerwerks nicht bewegten, lagen alle Fotos auch exakt aufeinander. So konnten wir eine längere Belichtungszeit erreichen ohne dass im Foto selbst etwas überbelichtet wird. Damit die Kontraste und Farben gut zur Geltung kommen, erstellten wir noch eine HDR Ebene und setzten diese auf 10% Deckkraft.

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