Jedes Jahr aufs neue findet in Dresden zum Internationalen Dixieland Festival das Riverboat Shuffle statt. Seit 1995 machen sich am frühen Abend die festlich geschmückten Raddampfer und Salonschiffe auf den Weg von den Anlegebrücken am Terrassenufer elbaufwärts bis zum Schloss Pillnitz zu fahren. An Bord befinden sich viele bekannte Dixieland-Bands die für stimmungsvolle Unterhaltung der vielen Passagiere sorgen. Traditionsgemäß wird bei der Rückkehr der Dampfer ein Höhenfeuerwerk am Dresdner Königsufer geschossen. Auch in diesem Jahr positionierten wir uns an einer schönen Stelle, um das Feuerwerk samt der eindrucksvollen Kulisse Dresdens zu fotografieren.

Das Feuerwerk sollte laut Programmheft um 22:45 Uhr in den Dresdner Nachthimmel geschossen werden. Bereits gegen 19 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Stadt um einen geeigneten Fotostandpunkt zu suchen. Gerade in der Altstadt wird zur Zeit sehr viel gebaut sodass eigentlich fast alle schönen Perspektiven durch eine Baustelle unattraktiv werden. Beim Feuerwerk war gefühlt an jedem erdenklichen Fotostandpunkt eine Baustelle zu sehen. Letztendlich entschieden wir uns für eine Position, von der wir schon vor vielen Jahren das Feuerwerk des Riverboat Shuffle fotografiert haben.

Wir stellten die Kamera in den Brunnen an der Sempergalerie. Von dort aus hatten wir einen schönen Blick auf das Feuerwerk, die Hofkirche und den Hausmannsturm. Aber leider blickten wir auch direkt auf die Baustelle und Kräne der Augustusbrücke. Aber okay… man kann nicht alles haben. 🙂 Der Blick war ja trotzdem schön!

In aller Ruhe bauten wir die Kamera auf und trafen die letzten Einstellungen. Gerade in der jüngeren Vergangenheit fotografieren wir Feuerwerke gern mit ziemlich geschlossener Blende. In diesem Fall hatten wir uns für die Blende 13 entschieden sowie den ISO Wert 100. Vorteil daran ist, dass man die einzelnen Effekte ca. 5-8 Sekunden belichten kann, ohne dass die Farben ausbrennen oder gar überstrahlt sind. Nachteil ist, dass die Umgebung fast komplett schwarz erscheint da einfach in zu kurzer Zeit zu wenig Licht auf den Sensor trifft.

Aus diesem Grund fertigen wir vor und nach dem Feuerwerk ein sogenanntes “Ausgangsbild” an. Dort konzentrieren sich die Einstellungen nur auf die optimale Darstellung des gesamten Motivs. Die schönsten Effekte des Feuerwerks werden dann mittels Ebenenmodus “Aufhellen” auf dieses Ausgangsfoto gelegt. Lediglich die blauen Effekte mussten wir nachträglich etwas aufhellen da diese etwas zu dunkel und schwach erkennbar waren. 

Das gesamte Feuerwerk war unserer Meinung nach leider zum Fotografieren viel zu “rotlastig”. Aber es geht ja um den Eindruck des Zuschauers und denen hat es scheinbar sehr gut gefallen. Das Foto beinhaltet daher sehr viele rote Effekte und vereinzelt ein paar andere Farben. Trotzdem ist es doch super gelungen und kann such sehen lassen. 🙂

Mehr zum Thema Feuerwerk fotografieren, findet ihr in unserem eigen dafür geschriebenen Fotowissen Artikel. Feuerwerke fotografieren – Tipps & Tricks.

 

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