Leider hatten wir in den letzten Wochen etwas wenig Zeit um neue Artikel zu schreiben. Das Fotografieren haben wir trotz der wenigen Zeit aber nicht gelassen. smile Am vergangenem Wochenende, dem ersten richtig sonnigem Wochenende im beginnenden Herbst, hatten wir mal wieder etwas Zeit um ein paar Herbstfotos machen zu gehen. Da die Farbenpracht noch etwas zu wünschen übrig lässt und die Bäume fast überall noch sehr grün sind, entschlossen wir uns am Samstagnachmittag die Weinbergkirche in Dresden Pillnitz anzusteuern. Wenn der Herbst ein paar Bäume bereits etwas eingefärbt hat, dann trifft das meistens zuerst auf die Bäume am Elbhang zu. An der Weinbergkirche angekommen wollten wir das Bild gern so aufbauen, dass man Dresden im Hintergrund erkennt.

Durch den wolkenlosen Himmel und die untergehende Sonne wurde alles in sanftes goldenes Licht getaucht. Nach einem kleinem Fußmarsch auf dem Weg oberhalb der Weinhänge fanden wir dann einen passenden Fotostandpunkt. Dieser bot einen guten Blick auf die Stadt, die Weinbergkirche war gut positioniert und die Sonne strahlte nicht direkt ins Bild, so dass keine störenden Reflektionen entstanden. Da die Lichtverhältnisse gut waren und der Himmel im Gegensatz zur Landschaft nicht zu hell war, benötigten wir nur ein paar Versuche bis das passende Motiv im Kasten war. Das Foto wurde mit einer Belichtungszeit von 1/10 Sekunden, einer Blende von F18.0 und einer Brennweite von 35mm aufgenommen. Der ISO Wert stand wie meistens bei uns auf einem Wert von 100. Somit erreicht man eine möglichst hohe Dynamik im Foto.

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Da das Wetter auch am restlichen Wochenende sonnig bleiben sollte, entschlossen wir uns am Sonntagmorgen den Sonnenaufgang zu fotografieren. Mittels der von uns für die Zwecke oft genutzten App Sun Surveyor  fanden wir heraus, dass der Bismarckturm in Cossebaude den optimalen Blick auf den Sonnaufgang bietet.  Da man von dort einen super Blick auf Dresden hat, wollten wir die Dresdner Altstadt zum Sonnenaufgang fotografieren.

Die verriet uns zwar, dass die Sonne weiter westlich als von uns erhofft aufging und somit gar nicht im Bildausschnitt von 400mm Brennweite zu sehen ist,  trotzdem nahmen wir diese ins Visier und warteten einfach mal ab was passiert. Über Dresden lag eine für den Oktober typische Dunstglocke und die Innenstadt war fast nicht zu sehen. Als es dann etwas heller wurde, änderte sich das zum Glück schlagartig, da sich nun die Gebäude durch die Hintergrundbeleuchtung der Sonne gut im Dunst abhoben. Etwa 15 Minuten vor Sonnenaufgang entstand dann dieses Foto der noch schlafenden Stadt. Dabei verwendeten wir  eine Belichtungszeit von 1/1.3 Sek und einer Blende von F10. Die Brennweite betrug 400mm und der ISO-Wert stand auf 100.

Um die Stadt noch mehr vom Dunst abzuheben, kam in der Bildbearbeitung besonders der Klarheitsregler sowie etwas HDR zum Einsatz. Durch die Anpassung des Kontrastes, gelang es uns, die Stadt etwas vom gleichfarbigen Dunst „zu trennen“.

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Im Anschluss an das Bild vor dem Sonnenaufgang gab es eine herrliche goldene Stimmung. Das Licht und die Farben wirkten sehr schön und wir fotografierten das ganze noch mal mit weniger Brennweite, um die Gesamtstimmung einzufangen. Da die Aussichtsfläche des Bismarckturm von einem Geländer umgeben ist, wir aber unbedingt die Bäume als Vordergrund nutzen wollten, besteht dieses Bild aus fünf Hochkantaufnahmen,  welche zu einem Panorama zusammen gefügt wurden, um dem ganzen Bild dann wieder die typischen Seitenverhältnisse zugeben.

Nur so war es möglich, die Kamera unterhalb des Geländers zu positionieren und trotzdem noch alles aufs Bild zu bekommen.  Jedes der fünf Einzelmotive entstand mit den gleichen Einstellungen. Dabei verwendeten wir eine Belichtungszeit von 1/50 Sekunden, einer Blende von F9 und einer Brennweite von jeweils 28mm. Der ISO-Wert war auf 100 eingestellt. Da wir kein Platz für das Stativ hatten, wurden diese Einzelaufnahmen frei Hand gemacht. Hierbei sollte man aufpassen, das man die einzelnen Fotos so genau wie möglich macht und die Bildausschnitte immer ca. 1/3 überlappen lässt.

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Nach unserer morgendlichen Sonnenaufgangstour zum Bismarckturm von Cossebaude, entschlossen wir uns, das schöne Wetter weiter zu nutzen, um am späten Nachmittag mal die Herbststimmung direkt in Dresden zu begutachten. Die Bäume waren alle noch recht grün, weshalb noch keine richtige Herbststimmung auf den Bildern zu erkennen war. Lediglich ein Baum am Zwingerteich sah schon so aus, wie wir uns das ganze erhofft hatten.

Die Blätter dieses Baumes waren schon herbstlich bunt und fielen nach und nach zu Boden. Um nicht „nur“ einen Herbstbaum auf dem Foto zu haben,  suchten wir uns eine gute Stelle, um den Dresdner Zwinger mit ins Bild einzubauen. Wir positionierten die Kamera sehr nah am Boden und das Stativ war auf abenteuerliche Weise aufgebaut. Um den Himmel und die durchleuchtende Sonne etwas abzudunkeln verwendeten wir hier unseren Grauverlaufsfilter. Das Bild entstand bei einer für die Uhrzeit recht langen Belichtung von 2 Sekunden. Die Blende war auf F22 eingestellt und die Brennweite betrug 28 Millimeter.

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Am gestrigen Nachmittag machten wir nach der Arbeit noch einmal einen halt an der Waldschlößchenbrücke. Denn von dort oben aus haten wir einen genialen Blick auf die Dresdner Altstadt. Zu dieser Jahreszeit geht zusätzlich die Sonne genau hinter der Altstadtkulisse unter. Nebenbei testeten wir noch unsere neuen Verlaufsfilter von Lee zu denen wir bald noch gesondert einen Artikel schreiben werden. Das Foto entstand mit einer Brennweite von 275mm, einer Blende von f13,00 sowie eine Belichtungszeit von 1/125 Sekunden. Der ISO Wert betrug mal wieder 100.

Eigentlich machten wir die Aufnahme im Querformat, doch zu Hause am Rechner merkten wir, dass ein Hochkantbild mit nur einem kleinen Ausschnitt des Originalmotives irgend wie interessanter aussieht. Also wurde das Foto flink zugeschnitten, etwas die Kontraste und Klarheit angepasst und das war es dann auch schon.

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