Bereits seit einigen Monaten hatten wir den Plan, im März einen Kurzurlaub zusammen mit einer Fototour zu machen. Es sollte Spaß machen, nicht allzu stressig sein und auch kein halbes Vermögen kosten. Nachdem wir Ziele wie New York, London oder Paris wegen des zu befürchtenden schlechten Wetter, den kalten Temperaturen, den viel zu hohen Reisekosten oder den zu geringen Erwartungen schnell aus unseren Köpfen strichen, fiel die Entscheidung auf Italiens Hauptstadt Rom. Wegen seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten und der nahezu unerschöpflichen Fotomotive, die sich uns bieten würden, entschieden wir uns recht schnell für Italiens Hauptstadt.

Bei der mitzunehmenden Fotoausrüstung standen wir schnell vor einem Problem – denn wir reisten nur mit Handgepäck. Nachdem unser Stativ durchaus ins Handgepäck gepasst hätte, stellte sich schnell heraus, dass dies wegen den möglichen Gefahren es als stumpfe Schlagwaffe zu missbrauchen nicht zulässig war. Wir beschränkten uns also beim Fotografieren nur auf unsere Kamera und 2 Objektive.

Mit unserem Kulturprogram hatten wir uns ziemlich viel vorgenommen. Um nicht jede Sehenswürdigkeit mit dem Auto anfahren zu müssen, entschlossen wir uns für Sightseeing-Busse. Denn so mussten wir keine Parkplätze suchen, hatten keinen Stress durch den chaotischen Straßenverkehr und für 16 Euro für 2 Tage pro Person fährt man preisgünstig durch die ganze Stadt.

Das erste Ziel war natürlich das Kolosseum, welches zwischen den Jahren 72 und 80 n. Chr. erbaut wurde und das größte im antiken Rom erbaute Amphitheater sowie der größte geschlossene Bau der römischen Antike ist. Nach einem „kleinen“ Fußmarsch kamen wir im Anschluss am Piazza Venezia an, wo das Nationaldenkmal Roms thront. Das „Monumento Vittorio Emanuele II“ wurde der Staatsgründung im 19. Jahrhundert und dem ersten König in Italien gewidmet. Am Denkmal konnten wir 2 Soldaten mit Maschinenpistolen beobachten, welche gerade einen Wachwechsel vollzogen. Wie wir später heraus fanden, bewachten diese Tag und Nacht das Grabmal eines unbekannten Soldaten, welcher im ersten Weltkrieg gefallen war.

Später stiegen wir wieder in unseren Sightseeing-Bus und steuerten unser nächstes Ziel an – den Vatikan. Der Sadtstaat ist mit einer Fläche von 0,44 Quadratkilometern und ca. 830 Einwohnern der kleineste anerkannte Staat der Welt. Der Menschenauflauf am Vatikan war enorm. Den Aufstieg auf den bekannten Petersdom nahmen wir uns darum für den nächsten Tag vor. Am Abend fuhren wir mit dem Auto noch einmal zu unseren am Tag schon besuchten Zielen, um diese nochmal bei Nacht zu fotografieren. Durch die Beleuchtung erschienen die Gebäude noch einmal viel spannender. Da wir kein Stativ dabei hatten nutzten wir vorhandene Steinsäulen, Zäune oder Mauern um die Kamera während der Langzeitbelichtungen dort aufzustellen.

Am nächsten Tag setzten wir unsere Sightseeing Tour fort und nahmen fast an der kompletten Stadtrundfahrt teil. An der Endstation angekommen befanden wir uns wieder am Vatikan um die Kuppel des Petersdom zu bezwingen. Nach 320 Stufen, die scheinbar unendlich erschienen, wurden wir mit einem wunderbaren Panoramablick über Rom belohnt. Der Ausblick über das alte Rom hat uns für den mühevollen Aufstieg jedoch mehr als entschädigt.

Im Inneren des Petersdom kann n einen gigantischen Altar besichtigen, in dessen Mitte das Grabmal von Papst Alexander VII zu sehen war. Im Anschluss schlenderten wir nochmal zur benachbarten Engelsburg, welche ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian und seine Nachfolger errichtet und später von verschiedenen Päpsten zu einer Festung umgebaut wurde. Wir konnten noch ein paar Fotos vom beleuchteten Petersdom machen, bevor es dann leider anfing zu regnen und wir uns entschlossen den Abend gemütlich in einem Restaurant ausklingen zu lassen.

Am letzten Tag blieb uns noch die Zeit nochmal zur Spanischen Treppe zu spazieren, ein weiterer Touristenmagnet in Rom. Dann ging es auch schon zurück zum Flughafen. Der Rückflug war genau so unspektakulär wie der Hinflug und wir kamen nach 3 Tagen Städtetrip in Rom wieder in unserer heiß geliebten Heimatstadt Dresden an.

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