Schon lange haben wir es uns vorgenommen, doch Monat für Monat wurde das Vorhaben von uns immer weiter nach hinten verschoben. Wir wussten, wir brauchen endlich mal ordentliche Visitenkarten, aber so richtig gekümmert haben wir uns bis jetzt nicht. Vor einigen Tagen erreichte uns eine E-Mail die dies endlich ändern sollte. Ein netter Herr von moo.com schrieb uns an, ob wir nicht einmal ein Produkt von ihnen testen möchten. Wir müssen ehrlich zugeben, noch nie etwas von dieser aus London stammenden Firma gehört zu haben. Doch sie scheint groß und erfolgreich zu sein, hat sie doch bei Facebook schon über 110.000 Fans. Diese große Zahl kommt vermutlich auch durch die Aktionen die Moo.com immer wieder bei Facebook startet zustande.

Moo macht das Leben ein bisschen weniger virtuell“ so heißt es auf der Website. Sie sind auf Visitenkarten, Postkarten sowie MiniCards spezialisiert und bieten eine Vielzahl von individuellen Möglichkeiten an. Was uns sofort aufgefallen ist. Das Unternehmen wirkt jung und dynamisch, der Kunde wird gleich per „Du“ angesprochen und auch die Ganze Art & Weise der Website wirkt fetzig und ein klein bisschen frech, aber trotzdem sehr nett und auf den Punkt gebracht. Darauf stehen wir, so muss das sein.

Über einen umfangreichen Hilfebereich wird dir sofort geholfen, sollte aber eine Frage offen bleiben, ist der Support für dich da. Dieser schrieb uns sogar nach dem absenden der Bestellung an, dazu aber später mehr. Erst einmal ging es an die Bestellung.

Bei unserem Test entschieden wir uns für 100 Lux Visitenkarten, eine etwas andere Art einer solchen Karte. Denn diese Karte ist 3x so dick sowie 3x so schwer wie eine normale Visitenkarte. Blickt man auf die flache Seite, so sieht man einen kräftigen Farbstreifen durch die einzelnen Papierschichten. Das hochwertige 600gqm Mohawk Superfine Papier sorgt für eine bemerkenswerte hohe Qualität. Eine nur bei moo.com zu verfügbare Quadplex Technologie sorgt dafür, dass die Karten so gut aussehen wie sich sich anfühlen. Hierbei werden 4 Lagen Mohawk Superfinde Papier aufeinander gepresst. Mittig befindet sich der farbige Streifen der an den Außenkanten entsteht. Hierbei kann man zwischen den Farben Schwarz, Rot oder Blau entscheiden. Möchte man keinen farbigen Streifen, besteht auch die Möglichkeit, als Farbe „weiß“ zu wählen.

Beim Bestellvorgang hast du die Möglichkeit, ein Design im eigenen Moo Designer zu erstellen. Wir entschieden uns für ein komplett eigenes Design, was wir in Photoshop erzeugt und zu Moo hochgeladen haben. Das Design haben wir bewusst sehr schlicht gehalten. Nach den üblichen Vorgängen wie Adresse angeben, Zahlungsmöglichkeit wählen und Bestellung bestätigen ist, das Werk auch schon beendet. Nun hießt es, warten und freuen. Denkste! Denn Moo macht sich die Mühe, die Bestellungen gründlich zu prüfen. So erreichte uns nur wenige Stunden später eine E-Mail vom Suppert. Auf Englisch wurde uns erklärt, dass der hochgeladene Entwurf eventuell verpixelt gedruckt werden könnte da es sich hierbei um keine Vektorgrafiken sondern um normale .jpg handelt. Die Schrift sei sehr schmal (ja das ist sie wirklich) und man könne nicht garantieren dass diese als Grafik später auf der Visitenkarte noch so gut lesbar ist. Uns wurde erklärt, wie wir unseren Entwurf am besten abändern und dass ganze als Verktordatei umwandeln bzw. speichern. Gesagt, getan! Nach wenigen Minuten haben wir unseren Entwurf umgebastelt und per Mail an den Support geschickt, er gab nun grünes Licht und unsere Bestellung ging in den Druck.

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Die Vorderseite unserer Visitenkarte

Das sich ein so großes Unternehmen so gezielt um jede einzelne Bestellung kümmert hat uns wirklich überrascht. Und dann wurde uns auch noch schnell und einfach geholfen. Hierfür gibt es auf jeden Fall eine 1 mit 5 Sternchen. Über jeden Vorgang wird man zusätzlich noch per Mail informiert. Hierbei legt Moo wieder Wert auf eine etwas andere Schreibweise. Eine normale Bestellbestätigung liest sich so gleich ganz anders, dies meinen wir im positiven Sinne. Darin heißt es zum Beispiel:

Hallo Marcel,  Ich bin Little MOO – die Software, die sich um deine Bestellung kümmert. Gleich wird sie an Big MOO weitergeleitet. Das ist unser Drucker, der deine Bestellung in den nächsten Tagen drucken wird. Ich sag dir dann Bescheid, wenn sie fertig und in der Post ist.

Nachdem alles getan war und der freundliche Support uns mitgeteilt hat, dass nun der Entwurf auch in hoher Qualität produziert werden kann, begann nun wirklich das freudige warten.

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Die Rückseite unserer Visitenkarte

Nach einigen Tagen, genauer gesagt 12 Tage später kamen die Visitenkarten am 2. April an. Die Lieferzeit betrug also knapp 12 Tage. Dies ist zwar unserer Meinung nach ein bisschen zu lang, das bei der Bestellung voraussichtliche Lieferdatum war aber der 4. April. Die Bestellung kam also 2 Tage eher als in der Bestellbestätigung mitgeteilt.

Voller Spannung öffneten wir das Päckchen in dem schließlich liebevoll verpackt unsere Visitenkarten zum Vorschein kamen. Der erste Eindruck war schon mal sehr gut. Die Karten waren vielleicht einen Tick zu dunkel, dies ist aber eher auf unseren Entwurf zurückzuführen und keine Schuld von Moo.com. Denn das gesamte Layout war sehr dunkel gehalten, was sich nun etwas negativ auf das fertige Ergebnis wiederspiegelt. Der Druck selber war sauber und ordentlich, die vielen Details der Dresdner Silhouette waren alle gut zu erkennen. Die feine Leinwandstruktur ist auf den Karten allerdings schwer auszumachen. Fairer Weise müssen wir zugeben, das unserer Entwurf auch eher anspruchsvoll war. Solltet ihr Visitenkarten bei Moo.com bestellen, empfiehlt sich eher ein helleres Design. Dies bezieht sich allerdings auf alle Anbieter.

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Die Verarbeitung der Karten war sehr sauber und genau. Der in der Mitte des Papieres befindliche blaue Farbstreifen macht auf jeden Fall Eindruck. Gerade weil das Papier bzw. die mehreren Schichten die gesamte Karte sehr dick wirken lassen, macht sie einen hochwertigen Eindruck. Da bekanntlich Bilder mehr sagen als tausend Worte, haben wir noch ein paar Fotos von unseren Visitenkarten geschossen. Vielen Dank an Moo.com für die Möglichkeit, diese schönen Karten zu testen. Wir werden bald noch einmal bei Moo.com bestellen, diesmal allerdings mit verschiedenen Dresden Motiven auf der Vorderseite. Denn mit einem helleren Design, wirken die Karten sicherlich noch schöner.

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