In den letzten Tagen hat der Winter seinem Namen alle Ehre gemacht. Denn bereits am vergangenen Mittwoch hatte es leicht angefangen zu schneien. Ab diesem Tag gab es immer wieder stärkere Schneeschauer. Daher zogen wir bereits am Donnerstag mit unserer Kamera los um schöne winterliche Dresden Fotos zu machen. Da am Donnerstagnachmittag die Luft sehr klar war, entschieden wir uns, auf die Aussichtsplattform nach Cossebaude zu fahren. Von dort hat man einen super Blick auf die Stadt. Da sich die Innenstadt aber fast 7km entfernt befindet, ist ein Teleobjektiv dort auf jeden Fall Pflicht. Denn ohne viel Brennweite, bekommt man die Innenstadt nicht ausreichend herangezoomt. Das unten zu sehende Foto machten wir zum Beispiel mit eine Brennweite von 400mm.

Nachdem wir die steilen Straßen zum Fotostandpunkt überwunden hatten, bauten wir am stark verschneiten Bismarckturm in Cossebaude unsere Kamera auf. Dann ging es schon ans Fotografieren. Die Fotos waren uns persönlich aber noch etwas zu hell. Daher warteten wir ca. 30 Minuten bei eisigen Wind auf das perfekte Licht. Die Kamera war an einigen Stellen sogar schon mit einer leichten Eisschicht überzogen. Als die Sonne seit ca. 20 Minuten untergegangen war, passte das Licht und wir machten das finale Foto welches ihr unten sehen könnt. Danach ging es wieder zurück in die Stadt. Dies dauerte etwas länger als geplant da wir mit unserem Auto einen steilen Hang nicht mehr richtig hochgekommen sind. Aber mit durchdrehenden Rädern schafften wir die 10 Meter Hang dann endlich nach ca. 5 Minuten zu überwinden.

Am nächsten Tag machten wir noch ein Foto vom verschneiten Königsufer. Die Sonne schaute kurz durch ein Wolkenloch und tauchte alles in ein wunderschönes Licht. Mehr gibt es zu dem Foto eigentlich nicht zu sagen. bigsmile

Am Samstagabend beobachteten wir das Wetterradar ganz genau und erkannten, das mehrere Niederschlagszellen auf Dresden zugezogen kamen. Wir packten die Ausrüstung zusammen und machten uns gegen 22:30 Uhr  zusammen mit René auf den Weg in die Stadt. Kaum hatten wir das Auto geparkt, fing es bereits stark an zu schneien. Warum nicht mal versuchen, die Schneeflocken auf dem Foto einzufrieren? Da es aber dunkel war und man Nachts in der Regel eine Langzeitbelichtung macht, war diese Idee gar nicht so leicht umzusetzen. Damit wir die Belichtungszeit so kurz wie möglich halten konnten, stellten wir den ISO Wert auf 3200 und öffneten die Blende auf 2.8. Mehr lies das verwendete Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM mit Canon Extender EF 2x III leider nicht zu. Doch nun konnten wir das Foto ausreichend hell belichten und dies bei nur 1/128 Sekunden Verschlusszeit. So gelang es uns, die Schneeflocken ohne eine Bewegungsunschärfe einzufrieren. Ein tolles Foto, welches die Stimmung perfekt widerspiegelt war das Ergebnis.

Gerade die Tour am Samstagabend war eine, die wir so schnell nicht vergessen werden. Selbst wenn die Fotos nicht geworden wären, allein für das Feeling und das tolle Erlebnis hat sich die Tour gelohnt. Diese winterliche Ruhe und die Stimmung die an jenem Abend in der Luft lag war etwas ganz besonderes. Wir hoffen, das dies auch auf dem Foto rüberkommt. smile

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