Nachtfotografie – Tipps und Tricks

Gepostet am 3. Dezember 2009 in Anleitungen | 46 Kommentare

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Nachtfotografie – Tipps und Tricks

Wenn der Tag sich dem Ende neigt und die Sonne langsam am Horizont verschwindet, dann beginnt die Welt der Nachtfotografie. Sie ist sehr anspruchsvoll und benötigt viel Zeit, doch sie gehört zu den spannendsten und schönsten Themengebieten in der Fotografie. Mit etwas  Übung wird die Nachtfotografie zu einer  überaus lohnenswerten Beschäftigung. In dieser Anleitung erklären wir dir das Zusammenspiel aus ISO-Empfindlichkeit, Blende sowie Belichtung. Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert, sodass wir Dich immer auf den laufenden halten. Bitte hinterlasse doch ein Kommentar unterm Artikel.

  1. Einleitung
  2. Die Kamera
  3. Eine Sache der Einstellungen
    - ISO Empfindlichkeit
    - Blendeneinstellung
    - Verschlusszeit
    - Dateiformat
    - Autofokus
    - Spiegelvorauslösung
    - Rauschunterdrückung
    - Bulbfunktion
    - Blitz
  4. Alle Einstellungen zusammengefasst
  5. Tipps zur richtigen Blendeneinstellung
  6. Das Zubehör
    - Stativ
    - Auslösefernbedienung
    - Die Kleidung
    - Taschenlampe
    - Wasserwaage
  7. Tipps für die perfekte Nachtaufnahme
    - Der Standort
    - Die Beleuchtung vor Ort
    - Dynamic Range Increase (DRI) Tutorial
    - Der richtige Zeitpunkt
    - Die Blaue Stunde
    - Das Motiv
  8. Feuerwerke fotografieren
  9. Lichtmalerei

1. Einleitung:

Schon seit unseren ersten Erfahrungen in der Fotografie sind wir von der Nachtfotografie begeistert. So kam es dazu, dass wir gleich im dunklen angefangen haben die ersten Bilder zu schiessen. Aus anfänglichen Schnappschüssen wurden mit der Zeit wunderschöne Nachtaufnahmen. In diesem Bereich von DDpix möchten wir dir die besondere Welt der Nachtfotografie ausführlich näher bringen. Wenn der Tag sich dem Ende neigt und die Sonne langsam am Horizont verschwindet dann beginnt die Welt der Nachtfotografie. Sie ist sehr anspruchsvoll und benötigt viel Zeit, doch sie gehört zu den spannendsten und schönsten Themengebieten in der Fotografie. Mit etwas  Übung wird die Nachtfotografie zu einer  überaus lohnenswerten Beschäftigung. In dieser Anleitung erklären wir dir das Zusammenspiel aus ISO-Empfindlichkeit, Blende sowie Belichtung. Weiterhin geben wir dir nützliche Tipps, die wichtigsten Grundregeln und viele andere Dinge rund um die Nachtfotografie.

2. Die Kamera:

Dass wohl wichtigste Gerät in der Fotografie ist ganz sicher die Kamera. In dieser Anleitung behandeln wir nur die digitalen Kameras. Jedoch sind die Grundregeln sowie Einstellungen mit denen von analogen Kameras identisch. Die Wahl der Kamera bestimmt oft das verfügbare Budget. In der Regel sind Nachtaufnahmen mit fast jeder guten Kamera möglich. Es ist zu beachten, dass die Kamera nicht nur Automatik-Programme besitzt sondern die manuelle Einstellung von ISO-Wert, Blende und Belichtung ermöglicht. Die besten Ergebnisse erhält man jedoch mit einer (digitalen) Spiegelreflexkamera*, diese ermöglicht es, die passenden Objektive für jedes Themengebiet  wechseln zu können. Um die richtige Kamera zu finden, gibt es hier einige Testberichte zu Digitalkameras.

3. Alles eine Sache der Einstellungen:

Die Kamera mit der du Nachtaufnahmen machen möchtest sollte folgende Grundeigenschaften haben. Mit diesen Einstellungen ist es dir möglich gute Nachtaufnahmen zu machen.

Der ISO Wert:

Der ISO Bereich einer Kamera ist je nach Modell unterschiedlich groß, achte darum bitte auf einen guten ISO Bereich, dieser liegt so zwischen dem Wert 100 bis 1600. Der ISO Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors bzw. des Filmes wieder, je höher der Wert umso Lichtempfindlicher ist der Sensor. Für die Nachtfotografie ist ein niedriger ISO Wert wie zum Beispiel  ISO 100 oder ISO 50 ratsam, um Rauschen auf dem Bild zu vermeiden. Weiterhin kann das spätere Bild durch die Wahl eines niedrigen ISO Wertes einen größeren Dynamikumfang aufweisen.

Die Blende:

Die Kamera sollte das manuelle Einstellen der Blende ermöglichen. Die Blende reguliert die Lichtmenge die durch das Objektiv auf den Bildsensor gelangt und ist Bestandteil jeder Kamera bzw. Objektives. Für die Nachtfotografie empfiehlt sich als Standardeinstellung die Blende 7.1 bis 11. Ein guter Mittelwert ist darum die Einstellung der Blende auf den Wert 8. Hier eine kleine Eselsbrücke: Fotos bei Nacht, nimm Blende acht. Wenn erwünscht so kann auch die Belichtungsautomatik genutzt werden, diese ist bei den meisten Kameras unter dem Buchstaben Av oder A zu erkennen. Bei der Belichtungsautomatik wird die Blende festgelegt und die Kamera wählt die passende Belichtung aus. Nutzt du die Blendenautomatik Tv so wird die Belichtung festgelegt und die Kamera wählt die Blende automatisch. Im Grunde genommen gilt, um gleichbleibende Helligkeit auf dem Bild zu garantieren dass die Belichtungszeit verdoppelt werden muss, wenn die Blendenzahl eine Stufe erhöht wird. Zu beachten ist: Je größer die Blendenzahl, umso kleiner die Blendenöffnung.

Beachte, dass bei einem hohen Blendenwert die Tiefenschärfe zunimmt. Bei einem niedrigen Blendenwert nimmt die Tiefenschärfe dementsprechend ab. Ein guter Mittelwert ist die Blende f8.00.

Die Verschlusszeit:

Die Verschlusszeit regelt die Dauer der Belichtung, so werden bei der Nachtfotografie längere Belichtungen benötigt – eine Belichtungsdauer von zum Beispiel 30 Sekunden ist schon sehr nützlich. Spiegelreflexkameras* können meist beliebig lang belichten, wie lange belichtet werden muss, entscheidet das Bildmotiv. Auch mit dem Zusammenspiel von Blende und ISO Wert kann die Belichtungszeit gesteuert werden.

Dateiformat:

Das Dateiformat sollte am besten RAW sein, dies ist quasi ein digitales Negativ. Das aufgenomme Bild wird nicht komprimiert, sondern 1:1 auf der Karte gespeichert. Ein RAW Bild enthält alle vollständigen Details in Lichtern und Schatten sowie alle wichtigen Bildinformationen. Diese können auch noch nachträglich am Rechner zu Hause verändert und korrigiert werden. Ein weiterer Vorteil von RAW ist, dass der wichtige Weißabgleich später am heimischen Rechner beliebig geändert werden kann.

Der Autofokus:

Je nach Kamera bzw. Objektiv arbeitet der Autofokus verschieden gut bzw. schlecht. Oft kann es vorkommen dass der Autofokus keinen festen Punkt findet und das Motiv nicht scharfstellen kann. Dies kommt durch den hohen Kontrastumfang von hellen sowie dunklen Teilen im Bildausschnitt. Wenn das Motiv es zulässt und der Autofokus seine Arbeit tut, dann empfiehlt es sich diesen auch zu nutzen. Kurbelt der AF sich jedoch einen Wolf und bleibt am Ende doch bei einem vollkommenen unscharfen Motiv stehen, so bleibt dir nichts anderes  übrig als die Schärfe manuell einzustellen. deine Kamera bzw. das Objektiv sollte darum einen manuellen Fokus besitzen.

Eine weitere Lösung wäre noch die Zoom Variante. In diesem Fall zoomst du an einen hellen Punkt in deinem Bildausschnitt und stellst auf AutoFokus. Jetzt fällt es dem AF nicht mehr so schwer und er kann womöglich die Stelle scharfstellen. Anschließend stellst du auf manuellen Fokus zurück und zoomst zu deinem ursprünglichen Bildausschnitt zurück. Das Bild hat nun die optimale Schärfeeinstellung.

Die  Zoom-Variante  funktioniert nur bei parfokalen Zoomobjektiven*. Einige Zoomobjektive wie bei Canon z.B. insbesondere die nicht L s Objektive sind jedoch varifokal. Bist du unsicher, ob dein Objektiv diesen Tipp umsetzen kann – einfach mal versuchen.

* parfokale Zoomobjektive: Die Fokussierung bleibt beim verändern der Brennweite konstant.

Eine weitere Lösung ist der Laserpointer-Trick. Hierbei kannst du mithilfe eines Laserpointers einen Punkt auf ein Objekt in deinem Bildausschnitt erzeugen und diesen dann vom Autofokus scharfstellen lassen. Nachdem der Autofokus scharfgestellt hat kannst du deinen gewünschten Bildausschnitt wählen und auf manuellen Fokus umstellen, um bei der anschließenden Belichtung den Fokus nicht wieder automatisch zu verstellen.

Sollten die genannten Dinge alle nicht funktionieren so hast du bei einer Kamera mit “Live View” noch die Möglichkeit das Live Bild auf dem Display größer zu zoomen. Mit dem gezoomten Bild kannst du dann dein Motiv manuell einfacher scharfstellen.

Die Spiegelvorauslösung:

Die Spiegelvorauslösung verhindert, dass sich beim auslösen des Spiegels kleinste Bewegungen auf den Sensor  übertragen. Diese Bewegungen können das spätere Bild unscharf wirken lassen. Kommt es jedoch zu Belichtungszeiten die länger als 5 Sekunden sind, so sind dieses Vibrationen durch die längere Belichtungszeit auf dem späteren Bild nicht mehr zu erkennen.

Nutzt du eine Spiegelreflexkamera*, so besitzt diese höchstwahrscheinlich eine Einstellung zur Spiegelvorauslösung. Hierbei musst du in den meisten Fällen 2x auf den Auslöser drücken, um das Bild zu belichten. Beim ersten Betätigen des Auslösers führt der Spiegel nach oben, warte dann 1-2 Sekunden und drücke ein zweites mal den Auslöser. Nun wird das Bild belichtet. Bei einigen Kameramodellen fährt der Spiegel nach dem ersten Auslösen nach oben und die Kamera wartet dann automatisch 2 Sekunden. Danach beginnt die Kamera automatisch die Belichtung ohne dass du den Auslöser ein weiteres mal drücken musst. Dies gilt zum Beispiel für einige Minolta sowie Sony Spiegelreflexkameras*. Bist du dir unsicher wie deine Kamera die Spiegelvorauslösung umsetzt, so beobachte bei einem Testfoto das Verhalten deiner Kamera. Es ist bei allen Modellen deutlich hörbar wenn der Spiegel nach oben springt. Die Spiegelvorauslösung und die kurze Wartezeit bis zur Belichtung verhindern, dass sich leichte Vibrationen des Spiegels beim Hochfahren auf die Kamera bzw. dem Bildsensor übertragen.

Rauschunterdrückung:

Aktiviere, wenn vorhanden, die Rauschunterdrückung deiner Kamera. Bei den meisten Modellen führt diese Rauchunterdrückung selbst bei Belichtungen von mehreren Minuten zu sehr guten Ergebnissen. Beachte dass die Rauschunterdrückung bei vielen Modellen so lange benötigt, wie das Bild belichtet wurde. Wird zum Beispiel 1 Minute belichtet, so braucht die Unterdrückung eine weitere Minute. Es lohnt sich jedoch diese Zeit zu investieren und wir empfehlen diese Rauschunterdrückung zu nutzen. Bei einem Testbild mit über 25 Minuten Belichtung sorgte diese Unterdrückung bei der Verwendung der Canon EOS 350D für fast keinerlei Rauschen auf dem Bild.

Bulbfunktion:

Wenn vorhanden, aktiviere die Bulb (B) Funktion deiner Kamera. Hier kannst du mithilfe des Fernauslösers* die Belichtungszeit selbst über die Fernbedienung bestimmen. Nutzt du einen Kabelfunkauslöser, so dauert die Belichtung so lange an wie du den Auslöseknopf gedrückt hältst. Nutzt du jedoch eine Infrarot,- bzw. Funkauslöser*, so beginnt die Belichtung beim ersten Drücken, drückst du den Auslöseknopf auf der Fernbedienung das zweite Mal, so wird die Belichtung beendet.

Der Blitz:

Besitzt du nur das Standard-Blitzlicht deiner Kamera, so empfiehlt es sich dieses nicht zu nutzen. Auch wenn der  Anfänger  gern bei Dunkelheit mit Blitzlicht fotografiert, erweist sich dies als großer Nachteil. Bei der Nachtfotografie sind die Entfernungen zwischen Kamera und den Gebäuden bzw. Objekten viel zu groß, als dass das Blitzlicht irgendeinen Nutzen bringen kann. Weiterhin beleuchtet der Blitz nahe Objekte stärker als Entfernte.

4. Alle Einstellungen zusammengefasst:

Da zu viel Text nicht immer gelesen wird, haben wir hier nochmal die wichtigsten Einstellungen und einige Tipps kurz zusammen gefasst.

  1. Den ISO Wert möglichst tief halten. Zum Beispiel ISO 50 oder ISO 100.
  2. Die beste Blendeneinstellung liegt zwischen Blende 8 und 11.
  3. Wenn möglich Spiegelvorauslösung aktivieren.
  4. Wenn möglich Rauschunterdrückung der Kamera aktivieren.
  5. Wenn vorhanden, unbedingt einen Fernauslöser nutzen.
  6. Hast du keinen Fernauslöser, tut es auch der Selbstauslöser.
  7. Bei langen Belichtungen unbedingt ein Stativ nutzen.
  8. Wenn möglich Fotos im RAW Format aufnehmen.

5. Tipps zur richtigen Blendeneinstellung:

Die Wirkung von Wasser kann durch die Wahl von verschiedenen Blenden sowie der Belichtungsdauer beeinflusst werden. So wirkt das Wasser bei einer Blendeneinstellung von 22 und einer langen Belichtungszeit eher schleierhaft und verwaschen, bei einer Blendeneinstellung von 4 sowie einer kurzen Belichtungszeit wirkt das Wasser scharf und detailreich. Für Springbrunnen eignet sich oft die verwaschene Darstellung, bei Flüssen oder Seen kann das zu weiche Wasser jedoch schnell unnatürlich aussehen. Die Wirkung des Wassers hängt jedoch weitgehend von der Belichtungszeit sowie der Fließgeschwindigkeit des Wassers ab. Nutzt du den manuellen Modus M deiner Kamera so kannst du die untenstehenden Werte nutzen, um das gewünschte Aussehen zu erreichen. Die unten stehenden Werte verdeutlichen dir, wie sich deine Einstellungen auf das Aussehen des Wassers auswirken.

Einstellung Weich  ——-  -~-~-  ~^~^  ^^^^ Hart
ISO-Wert ISO 100 ISO 100 ISO 100 ISO 100 ISO 100 ISO 100
Blende f22.00 f16.00 f11.00 f8.00 f5.60 f4.00
Belichtungszeit 40 Sek. 20 Sek. 10 Sek. 5 Sek. 2,5 Sek. 1,3 Sek.

Weiterhin kannst du mit der richtigen Blende und der Belichtungszeit auch die Darstellung der Lichter auf deinem Bild beeinflussen. Mit einer Blendeneinstellung von 4 und einer kurzen Belichtungszeit wirkt die Lichtquelle und deren unmittelbare Umgebung leicht verwaschen, die Abstrahlung des Lichtes ist gleichmäßig. Wählst du jedoch eine Blendeneinstellung von 22 sowie eine lange Belichtung, so bilden sich um die Lichtquellen Strahlen die am Ende wir Sterne aussehen. Wie stark diese Sterne auf dem Bild erscheinen bestimmst du mit der Blendeneinstellung und der Dauer der Belichtung. Je nachdem wie dein Bild später wirken soll, kannst du das Aussehen dieser Sterne beeinflussen.

Einstellung 100% Sterne  *****  ****  ***  ** 0% Sterne
ISO-Wert ISO 100 ISO 100 ISO 100 ISO 100 ISO 100 ISO 100
Blende f22.00 f16.00 f11.00 f8.00 f5.60 f4.00
Belichtungszeit 40 Sek. 20 Sek. 10 Sek. 5 Sek. 2,5 Sek. 1,3 Sek.

Ist die Blendenöffnung weit geöffnet, so bildet sie eine fast kreisrunde  Öffnung, in dieser Stellung tritt der Sterneneffekt nur sehr gering oder gar nicht auf. Weist die Blende jedoch eine kleine  Öffnung auf, so wie es bei einer geschlossenen Blende der Fall ist, dann bilden sich durch die eckige Anordnung der Blendenlamellen Strahlen um die Lichtquelle, was diesen Sterncheneffekt verursacht. Die Anzahl der Strahlen hängt von der Anzahl der Blendenlamellen im Objektiv ab. Bei einer geraden Lamellenzahl ist sie gleich, bei ungerader Lamellenzahl hat der Stern doppel so viele Strahlen. Bei Objektiven die bereits Bauart-bedingt zu jedem Zeitpunkt eine Kreisrunde Blendenöffnung haben, tritt dieser Effekt nicht auf.

6. Das Zubehör:

Das Stativ:

Für die Nachtfotografie benötigst du jedoch noch einiges an Zubehör, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Folgende Dinge sind sehr nützlich und werden dir die Arbeit ungemein erleichtern:

Bei einer Nachtaufnahme kommt es oft zu längeren Belichtungen. In diesem Fall ist es enorm wichtig, dass die Kamera ruhig steht und sich nicht bewegt. Die kleinste Bewegung sorgt für Verwacklungen und das Bild wirkt am Ende unscharf. In diesen Fällen wird die Kamera auf einem Stativ* befestigt, welches für einen ruhigen Stand sorgt. Um ein Vibrieren des Statives zu verhindern, ist es hilfreich das Stativ* etwas zu beschweren. Hierfür kannst du zum Beispiel einen Stein mit Hilfe einer Schnur an das Stativ binden. Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, so lasse die Mittelsäule des Stativs eingefahren und fahre die Beine sowie die Mittelsäule nur soweit wie nötig aus, denn mit wachsender Länge wird die ganze Konstruktion instabiler. So kommt es oft vor, dass das Ausfahren der Mittelsäule bei Wind bereits leichte Bewegungen verursacht. Diese nur leichten Bewegungen reichen aus, um das Bild unscharf erscheinen zu lassen. Wird bei deiner Aufnahme eine relativ kurze Belichtung  benötigt, so kannst du auch den ISO Wert der Kamera etwas nach oben stellen, beachte jedoch, dass damit das Rauschen auf dem Bild verstärkt wird. Empfehlenswert ist ein Kugelkopf* der auf dem Stativ befestigt wird. Mit diesem kannst du die Kamera schnell und sicher innerhalb kürzester Zeit in jede beliebige Position bringen und exakt gerade Ausrichten. So ein Kugelkopf* ist jedoch etwas teuer, wenn du dieses Geld nicht ausgeben möchtest reicht auch ein normales Stativ, welches größtenteils auch eine exakte Ausrichtung der Kamera ermöglicht.

Weiterhin gibt es die sogenannten 3D-Neiger oder Getriebeneiger*. Diese ermöglichen das separate Einstellen jeder einzelnen Bildachse, während die beiden anderen Achsen fixiert bleiben.

Besitzt Dein Objektiv einen Bildstabilisator, empfehlen wir diesen zu deaktivieren. Unsere Erfahrungen haben gezeigt das einige Bildstabilisatoren – obwohl die Kamera vollkommen ruhig steht, immer wieder versuchen etwas auszugleichen. Das Ergebnis ist ein vollkommen verschwommenes Bild.

Auslösefernbedienung:

Ein Fernauslöser* zum Auslösen der Kamera ist ein super Hilfsmittel um Verwacklungen zu vermeiden. Denn es kommt oft schon beim Drücken des Auslösers zu kleineren Bewegungen, die am Ende für unscharfe Bilder sorgen. Wird zum Beispiel eine Belichtungsreihe erstellt, so kann man dies  über den Fernauslöser* steuern ohne die Kamera zu berühren. Ein leichtes Verschieben während der Einstellungsänderungen wird somit vermieden. Als Ersatz zur Fernbedienung kannst du auch den Selbstauslöser deiner Kamera verwenden, hierbei muss die Kamera jedoch jedes mal berührt werden, um die Belichtungseinstellungen zu  ändern.

Die Kleidung:

Oftmals wird genau dieser Punkt stark unterschätzt. Bei der Nachtfotografie kommt es meistens zu langen Belichtungen. In dieser Zeit steht man häufig regungslos neben der Kamera und wartet bis die Belichtung und die gegebenenfalls gestartete Rauschunterdrückung beendet ist. Hierbei kann es schon recht frisch werden, es ist darum auf warme Kleidung zu achten. In kalten Winternächten kann auch ein warmes Getränk wahre Wunder bewirken.

Taschenlampe:

Das Fotografieren bei Nacht macht das Bedienen der Kamera nicht gerade einfach. Oftmals ist es schwer die passenden Knöpfe zu finden, um die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Darum ist es nützlich, eine kleine Taschenlampe* immer bei sich zu haben. Ist diese nicht zur Hand, ist das Handy ein guter Ersatz.

Besser als eine Taschenlampe ist eine sogenannte Stirnlampe* welche du mit Hilfe eines Bandes auf dem Kopf befestigen kannst. Sie leuchtet immer in deine Blickrichtung und stört nicht beim Fotografieren, da du sie nicht in der Hand halten musst. Durch das helle Licht kann es jedoch vorkommen das du im Umfeld nichts mehr wahrnehmen kannst, da du geblendet wirst. Hier hilft es schon, wenn du einen roten Filter vor die Lampe baust. Das Rotlicht reicht vollkommen aus, um deine Kamera zu bedienen, blendet jedoch weitaus weniger als weißes Licht. Das gleiche Prinzip erfüllt praktisch auch eine rote Fahrradrückleuchte.

Wasserwaage:

Bei der Blitzschuh-Wasserwaage* handelt es sich um eine kleine Wasserwaage, die einfach auf den Blitzschuh der Kamera befestigt werden kann. Sie ist ein nützliches Hilfsmittel, um die Kamera perfekt zu justieren. Diese Wasserwaage ist aber nicht nur für die Nachtfotografie hilfreich, sondern erleichtert die Arbeit in vielen Teilen der Fotografie ungemein. Möchtest du zum Beispiel auch Panoramaaufnahmen machen, so kannst du mit Hilfe dieser Wasserwaage die Kamera exakt ausrichten. Die meisten Stative besitzen ebenfalls eine kleine eingebaute Wasserwaage.

7. Tipps für die perfekte Nachtaufnahme:

Der Standort:

Der Standpunkt gehört mit zu den wichtigsten Grundregeln der Nachtfotografie und sollte sorgfältig ausgesucht werden. Möchtest du beispielsweise Gebäude oder ganze Städte bei Nacht fotografieren, so ist ein hoher Standpunkt gut. Nutze hierfür am besten Aussichtspunkte von Gebäuden oder umliegende Berge. Um unnötige Verwacklungen zu vermeiden, achte auf Störungen aus der unmittelbaren Umgebung. Hast du dir zum Beispiel einen Standpunkt auf einer Brücke ausgesucht, so können darauf fahrende Autos, Züge oder Straßenbahnen die Brücke in Schwingungen versetzen. Diese Schwingungen werden auch auf die Kamera übertragen und sorgen für unschöne Verwacklungen auf dem Bild. Das oben zu sehende Fotos entstand im Sommer an der Babisnauer Pappel. Hierbei haben wir darauf geachtet den Mond mit aufs Bild zu bekommen. Er sorgt für den besonderen Hingucker und macht das Bild sehr entspannend.

Die Beleuchtung vor Ort:

Wichtig ist auch die richtige Beleuchtung vor Ort. Achte darauf dass sich wenn möglich keine oder wenn, dann nur wenige helle Lichtquellen in deinem Bildausschnitt befinden. Diese lassen sich zwar nicht immer vermeiden, können aber unschöne Reflexionen im Objektiv verursachen, welche dann auch auf dem Bild sichtbar sind. Oftmals reicht es schon aus den Standpunkt, um wenige Meter zu  ändern oder die Kamera in einen schattigen Punkt zu stellen. Bringen die genannten Dinge keinen Erfolg, kann auch eine Gegenlichtblende wahre Wunder vollbringen. Sie sorgt dafür, dass kein direktes Licht von der Seite auf die Linse gelangt. Kommt es zur Überstrahlungen im Bildausschnitt, so kannst du die Belichtungskorrektur (Ev) deiner Kamera nutzen. Hierbei wird der Lichtwert geändert, was bei gleichbleibender Belichtungszeit dem Ändern der Blende entspricht. (Beispiel: -2 / -1 / 0 / +1 / +2) Stellst du die Werte deiner Kamera komplett manuell ein, so kannst du die Blende sowie die Verschlusszeit auch ohne die Belichtungskorrektur anpassen und  überstrahlte Stellen in deinem Bild verringern oder sogar vermeiden.

Sollten sich helle Lichtquellen hinter dir befinden, verschließe den Sucher am besten mit einer Abdeckung oder halte ihn mit deiner Hand zu. So wird verhindert, dass unerwünschtes Licht  über den Spiegelkasten bis auf den Sensor gelangt.

Dynamic Range Increase (DRI):

durch den hohen Kontrastumfang bei den meisten Nachtmotiven und der Tatsache, dass die heutigen Kameras mit ihrem Dynamikumfang diese Kontraste noch nicht gut darstellen können, bietet sich das DRI-Verfahren zur nachträglichen Bildbearbeitung besonders an. Da dieses Verfahren etwas umfangreicher ist, empfehlen wir hierfür das sehr gut umgesetzte DRI Tutorial von Digiachim.de! Dort wird von den Grundlagen bis hin zu einem fertigen DRI Fotos alles sehr gut erklärt.

Hier gelangst du zum DRI-Tutorial von Digiachim.de:
http://www.digiachim.de/DRI/

Solltest du eine Belichtungsreihe für ein DRI erstellen, so schalte den Autofokus ab, da die Kamera wahrscheinlich bei jedem Bild eine andere Schärfe wählt.

Der richtige Zeitpunkt:

Mit dem passendem Zeitpunkt der Aufnahme kannst du auch die spätere Stimmung des Bildes bestimmen. So zählt die Blaue Stunde zur beliebtesten und empfehlenswertesten Zeit der Nachtfotografie. Die Blaue Stunde gehört zu den spannendsten Zeiten in der Fotografie und beschreibt die Zeit zwischen der Dämmerung des Sonnenuntergangs und nächtlicher Dunkelheit sowie die Minuten vor dem Sonnenaufgang. Die Blaue Stunde zaubert ein tiefblaues Licht in den Himmel welches perfekt mit der Umgebung harmoniert. So sind zu diesem Zeitpunkt beispielsweise die Beleuchtungen von Städten bereits eingeschaltet, der Himmel ist jedoch noch nicht sehr dunkel und erstrahlt in einem tiefblauen Licht, welches sich auch auf die Umgebung überträgt.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von  Blaue Stunde Rechnern, welche die optimale Zeit der blauen Stunde berechnen können. Eine Empfehlung ist der Rechner von JeKo-Photo. Hier geht es zum Rechner.

Aber auch die komplette Dunkelheit hat ihren Reiz, so kannst du auf einem dunklen Feld die Sterne auf ein Bild bannen. Bei sehr langen Belichtungen sorgen diese Sterne durch die sich drehende Erde für faszinierende Lichtspuren am Nachthimmel. Möchtest du den Mond zu einem Bestandteil deines Bildes machen, so benötigst du eine Tele-Brennweite. Mit dieser kannst du den Mond nah genug heran zoomen und bekommst viele Details in dein Bild. Beachte jedoch, dass bei längeren Belichtungszeiten der Mond unscharf auf dem Bild erscheint. Dies liegt an der eigenen Bewegung des Mondes und lässt sich nur mit einer darauf spezialisierten Ausrüstung vermeiden.

Das Motiv:

Spannende und ungewöhnliche Perspektiven machen dein Bild zu einem Hingucker. Experimentiere einfach mit dem Bildausschnitt und der Perspektive und versuche ruhig mal das Ungewöhnliche. So kann sich eine Straße oder Gasse aus der Froschperspektive zum perfekten Nachtbild verwandeln. Auch Dynamik verzaubert deine Nachtbilder in ausdrucksstarke Fotos. Belichtest du zum Beispiel eine befahrene Straße etwas länger, so bilden die entlangfahrenden Autos Lichtspuren und bringen die passende Bewegung ins Bild. Auch ein Rummel oder eine befahrene Kreuzung kann das ein oder andere perfekte Bild entstehen lassen.

Kommt es zu längeren Belichtungen, so kannst du in der Zeit wo keine Autos kommen, das Objektiv mit einem dunklen Karton abdecken. Dieser Zeitraum wird dann nicht auf das Bild  gebannt.

Wasserflächen wie zum Beispiel ein Fluss oder auch ein Brunnen sind oftmals bei Nacht beleuchtet. Belichtest du diese Wasserflächen mit längeren Belichtungszeiten so hinterlassen diese einen schleierartigen Effekt, welcher für mehr Dynamik im Motiv sorgt. Der gleiche Schleiereffekt tritt beispielsweise auch bei Wolken bzw. rauchenden Schornsteinen oder Ähnlichem auf.

Mit der Bulb-Funktion deiner Kamera ist es dir möglich, auch länger als 30 Sekunden zu belichten. Die Belichtung findet solange wie du den Auslöser drückst statt. Um Verwacklungen zu vermeiden ist es sinnvoll eine Auslösefernbedienung zu verwenden.

8. Feuerwerke fotografieren:

Nicht nur in der Silvesternacht – sondern dass ganze Jahr hindurch – erleuchten Feuerwerke den Nachthimmel. Sei es zu Stadtfesten, Veranstaltungen oder Jubiläumsfeiern, ein Feuerwerk ist immer ein krönender Abschluss. Gern werden die farbenprächtigen Effekte am Himmel festgehalten, doch nicht immer gelingen die Fotos so wie es vom Fotografen gewünscht ist. Das fotografieren von Feuerwerken ist eine künstlerische Herausforderung und wenn du die wichtigsten Dinge beachtest kann dabei auch nichts schiefgehen. Hier geht es zum Artikel Feuerwerke fotografieren.

9. Lichtmalerei (Lightpainting)

Die Nachtfotografie bietet auch einiges an lustigen Spielereien. So kannst du zum Beispiel mit einer geschlossenen Blende und einer langen Belichtungszeit mit Licht wahre Kunstwerke gestalten. Bei der Lichtmalerei malt man mit einer Lichtquelle Formen in die Luft. Dort wo die Lichtquelle sich entlang bewegt bleibt auf dem späteren Bild eine Leuchtspur zurück. Mehr Informationen zur Lichtmalerei findest du in dem eigens dafür geschriebenen Artikel. Tipps und Tricks zur Lichtmalerei.

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46 Kommentare

  1. Hallo Marcel !

    Danke für Eure tollen Tipps ! Da mich Eure Nachtaufnahmen auch faszinieren, werde ich mich mal nachts aus dem Haus schleichen, und Eure Tipps ausprobieren !

  2. Auch ich bedanke mich für die Tips! Mit diesen Anhaltspunkten kann ich es vielleicht auch mal versuchen…

    Liebe Grüße von Iris

  3. Hallo ihr drei,

    vielen Dank für die wirklich sehr gut auf den Punkt gebrachten Tipps zur Nachtfotografie. Eure Bilder sind wirklich “Eye Candy” und es macht immer wieder Spaß bei Euch vorbei zu schauen.

    Liebe Grüße von der Unterelbe

    Stefan

  4. super erklärt und tolle Fotos.

  5. Herzlichen Dank
    Nach langem suchen entlich ein super Erklärung gefunden Nacht Fotos .Wo ich als leie auch verstehe. Auch als älterer Jahrgang
    Werde sicher öfters vorbei schauen.
    Freundliche Grüsse Martha Bruhin

  6. Wirklich super Tipps. Alles super logisch erklärt und hoffentlich auch der Schlüssel zu super Nachtfotos. Heut Abend gleich mal ausprobieren

    lg

  7. Hey Hey

    Danke Danke für diese Super Tips.
    echt klasse

  8. hey
    ich bedanke mich eben falls für die vielen tipps da ich erst vor kurzen nachtfotografie enteckt habe ist das echt klasse diese seite gefunden zu haben;)

    könnt ja auch mal meine fotos angucken auf t-h-photos.jimdo.com sind sie zu finden ;)

  9. geniale Ratschläge, ich danke Marcel & Patrick!!
    Hier die Ergebnisse meines zweiten und dritten Versuchs
    http://picasaweb.google.de/111309595034282915743/HamburgerFeuerwerke?feat=directlink

  10. hier eine frage wie ist das mit der einstelung der pixel ich kann bis 10 mp einstellen wäre es besser da runter zu fahren zb 4-5 mp mfg fresch

  11. Hi fresch, es ist sinnvoll immer die größte Auflösung zu verwenden die möglich ist. Denn verkleinern kannst Du Dein Bild später immernoch.

  12. Danke für die Tipps die hier beschrieben sind, wurde super erklärt, so dass das jeder verstehen kann. LG KT

  13. Das ist ja mal super Erklärt. Verständlich und einfach. Viele Sachen kannte ich schon. Das mit den Blendenflecken machte mir noch Probleme, werde Eure Tricks mal ausprobieren.
    Tolle Internetseite.

    Gruß aus Belgien
    Dominique

  14. Hallo Ihr lieben,

    ich habe eine Nikon D7000 und wollte die Lichter in Sterne verwandeln.Ihr habt ja alle werte wunderbar aufgelistet..doch ich bin erschrocken..ich sehe nur paar kleine helle punkte nach abdruck,anstatt ein tolles bild wo sich die lichter in sterne verwandeln…

    woran kann es liegen?hab alle werte so übernommen.. .O(

    liebe grüße aus Lüneburg

  15. Hallo Marcel,

    so wie es klingt hast Du eine zu kurze Belichtungszeit gewählt. Versuche mal länger zu belichten. Dann dürftest Du mehr sehen. :)

    Grüße, Marcel

  16. Hallo Marcel,

    ich bin noch nicht so erfahren…ich dachte ich hätte das richtig eingestellt bei der d7000..hab da 400 eingestellt und das hat was mit der Belichtung zu tun gehabt…ich weis echt nicht mehr weiter :(

  17. Ich hab Dir mal eine Mail geschrieben. :)

  18. Im Handbuch ist diese “400″ bzw. das Feld wo ich dieses einstellen kann die Einstellung für die Belichtungszeit..aber irgendwas stimmt damit wohl nicht…denn wenn ich auf den auslöser drücke,dann schießt er sofort das bild,dabei müsste man doch diese 40s merken oder?

    Ich werde einfach nicht schlau aus der D7000

  19. Ich weiß nicht wie es bei Nikon ist. Aber bei Canon kann man die Belichtungszeit nur bis 30s einstellen. Danach springt die Kamera auf “bulb”. Ab dort belichtet die Kamera solange wie Du den Auslöser drückst bzw. die Fernbedienung. Stelle darum mal auf 30 Sekunden.

  20. Hallo,
    für mich als Neuling in der Nachtfotografie eine super tolle Zusammenfassung.

    Vielen Dank dafür…

    Gruß
    linde34

  21. Vielen Dank.
    Sehr umfrangreiche und gut verständliche Anleitung.
    Wurde bereits weiter empfohlen.

    Gruß Arti

  22. Absolut tolle Seite.
    Herzlichen Dank. :-)

  23. Sehr SCHÖN !!! Viele nützliche Tipps :) mehr :P
    Aber bei Kleidung würde es mich freuen wenn man noch etwas wie “leuchtende oder reflektierende” ergänzt wird FALLS man auf der Straße fotografiert, da ich mehrfach auf der Straße nicht gesehen wurde …

  24. Hallo

    Erstmal will ich sagen echt geile Web Seite!!

    Ich hab heut mal ihre Tipps zur Nachtfotografie ausprobiert ich kann nur sagen ….einfach geil die Ergebnisse sprechen für sich!

    DANKESCHÖN!!!!

  25. Vielen Dank

    für diese wertvollen Tipps.

    Ich habe schon lange so eine tolle Zusammenfassung gesucht.

    Weiter so.

    VG
    Mario

  26. Schöne Gruße aus Norderstedt und vielen Dank für die Super Information.
    Eine,für mich,sehr gute Anleitung der Nachtfotogrfie.
    Gruß Michael

  27. @ Marcel B.: Für mich hört sich dein Problem so an, als dass du da was verwechselt hast. Die 400 steht nicht für 40s, sondern für 1/400 sekunden Belichtungszeit. Diesen Fehler machen Anfänger schonmal. Wenn du eine lange Belichtungszeit haben möchtest, musst du die Kamera z.B. auf 30″ einstellen (die Gänsefüßchen nicht vernachlässigen) das bedeutet dann 30 sekunden.

    Ich hoffe, dass ich behilflich sein konnte.
    Gruß Michael

  28. Hallo,

    danke für die Tipps! Werde ich mal alle ausprobieren. Aber ich habe noch zwei Fragen.

    Geh ich falsch in der Annahme, dass Ihr im Manuellen Modus fotografiert? Ich nutze vorzugsweise den AV-Modus, aber bei Nachtfotografien, habe ich den Eindruck, dass man da an seine Grenzem stößt.

    ..und die zweite die mich brennend interessiert ist: Ist es zu empfehlen bei Nachtfotografien einen Filter zu benutzen? Oder reicht das ganz “normale” Objektiv aus?

    Vielen Dank im Vorraus!

    Gruß Steffen

  29. Hallo Steffen,
    wir fotografieren im Modus M, also Manuell. :)

    Filter für die Nachtfotografie kenne ich jetzt keine, du brauchst auch keine. Bei uns kommen auch keine Filter zum Einsatz. Jedes zusätzliche Glas vor dem Objektiv vermindert auch die Bildqualität.

  30. Bin gerade dabei, mir eine neue Kamera zu gönnen. Die vielen Tipps werden mir beim Fotografieren sehr hilfreich sein, vielen Dank dafür.

  31. Super Guide, alles toll erklärt, so dass auch ein Laie es verstehen kann. Ich habe mit meiner Panasonic TZ8 mal versucht den Mond zwischen ein paar leichten Wolken einzufangen. Leider mit geringem Erfolg, obwohl ich intuitiv die meisten der hier gegebenen Tips von selbst berücksichtigt habe.

    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Die TZ8 besitzt für die Blende nur einen Einstellungsbereich von 3.3 – 6.3. Ich habe für diese Kamera 220 € bezahlt, was eigentlich schon über meinem Budget lag. Muss ich nun für Blendenwerte bis 22 eine neue Kamera kaufen oder gibt es auch für die Low-Budget Geräte die Möglichkeit den Zauber der Nacht einzufangen?

  32. Danke für die hervorragender Tipps, die sehr verständlich rüber kommen.

  33. Super Tipps und super Pics !! Ich werde mich dann auch mal drüber trauen … Danke !!

  34. Sehr schön erklärt ! Find ich toll das sich jemand dafür Zeit nimmt und das so nieder schreibt ! Danke schön!

  35. Wow, super Seite!
    Hat mir echt geholfen alles ein bischen zu vertiefen :) !
    Thanks.
    Ich muss nämlich eine Nacht-Reportage in meinem Lehrbetrieb machen. Hab da schonb paar Ideen, ich danke euch und viel Spass noch bei euren Night-live :)
    LG Mina

  36. Vielen lieben Dank für das hilfreiche Tutorial! Hab es diese Woche mal ausprobiert und das Ergebnis ist gar nicht so schlecht wie ich finde :)

    http://fanicio.us/wp-content/uploads/2011/11/20111114-DSC_0013-Bearbeitet.jpg

    Viele Grüße, Fani

  37. Tolle und informative Seite – jetzt wäre es nur noch schön zu wissen, mit welchen Einstellungen die hier auf der Seite gezeigten Bilder geschossen wurden…

  38. das ist wirklich gut beschrieben alles. Ich mache in letzter Zeit viel Zeitraffer Aufnahmen bei Nacht, und so konnte ich mir noch den ein oder anderen Tipp holen

    danke sehr

  39. Danke für die guten Beschreibungen. Die Seite ist echt richtig hilfreich. Ich hab die Sachen gleich ausprobiert und bin von den Ergebnissen völlig beeindruckt. Es macht echt Spaß, wenn man tolle, eigene Bilder gemacht hat Danke, Danke, Danke weiter so.

  40. Danke, danke, danke.. endlich mal das Geheimnis meiner Kamera gelüftet.. Jetzt komme ich endlich weiter :)
    Uta

    http://www.flickr.com/photos/hibiskus-wunder/6600895369/in/photostream/lightbox/

  41. Machen wir doch gern. :)

  42. Ein großes Dankeschön an das Team von DDPix!

    Eure Seit ist in allen Hinsichten wunderbar. Angefangen von den phantastischen Bildern bis hin zu euren hilfreichen Tipps und Tricks.

    Mit eurer Hilfe ist es uns gelungen in kurzer Zeit selbst Nachtaufnahmen zu machen, die uns richtig gut gefallen.

    Die Ergebnisse könnte ihr hier sehen

    http://www.raven-photography.de/Bilder/ffm/index.html

    Wir werden bestimmt noch öfters bei euch vorbeischauen kommen.

    Viele Grüße von der Ahr
    RaVen Photography

  43. Das Tutorial ist zwar schon ein paar Tage älter, aber immer noch aktuell. Vielen Dank für die Tips!

  44. Toll!

    Für mich als Anfängerfotograf gibt es hier eine Unmenge von nützlichen Tipps und Tricks für zum tolle Fotos machen :) :):D
    Werd immer mal wieder reinschauen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

  45. Einfach wahnsinns Bilder!! Von dir/euch kann man wirklich eine Menge lernen. Ich bin ein blutiger Anfänger was das Fotografieren angeht und so habe ich eure Tipps wie ein Schwamm aufgesaugt :) . Ich hab auch mal fix bei eurer Facebook-Seite auf gefällt mir geklickt, damit ich immer neue tolle Bilder von euch sehe :) . Ich selber habe auf meinem Blog auch ein paar Bilder unter “Bildermärchen” veröffentlicht”.

    Ich werde nun mal weiter stöbern :)

  46. Tolle fotos tolle seite Compaktes wiesen sehr gut vermitelt, danke
    werde mich nun mit der Nachtfotografie aus ein ander setzen
    viele Grüsse aus Apeldoorn nl.

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